Willkommen

auf der Internetpräsenz des Evangelischen Dekanats Melsungen:
mit Informationen und Impulsen, allen Kirchengemeinden und Einrichtungen, Veranstaltungstipps und Terminen.

Wir freuen uns auf Begegnung!

Von Kirchenaustritten, Mitgliederschwund und Wiedereintritt – ein kleiner, mitunter tierischer Gesprächsbeitrag

aus dem Dekanat Melsungen: Bild anklicken

Unsere Angebote in Zeiten von Corona
Kirche von zu Hause oder live: Glaube und Gemeinde leben

Leider geht Manches in Corona-Krisenzeiten in unseren Gemeinden nicht mehr oder noch nicht. Kirchengemeinden steht es offen, unter Beachtung von Teilnehmer-Höchstzahlen und Hygienestandards, seit Mai Gottesdienste wieder mit Gemeindebeteiligung stattfinden zu lassen (hier finden Sie geltenden Regelungen in der Landeskirche.). Wir bitten um Verständnis, dass sich manche Kirchengebäude nur bedingt eignen und zunächst Stück für Stück Erfahrungen gesammelt werden müssen. Eine einfache Rückkehr zum bislang Gewohnten wird es – wie überall in unserer Gesellschaft – nicht so schnell geben können.

Aber Glaube, Liebe und Hoffnung finden Wege!

Unser Dekanat wird an jedem Sonn- und Feiertag je einen Kurzgottesdienst aus unserer Region auf unserem Youtube-Kanal ins Netz stellen:

Klicken Sie bitte hier oder auf das Bild – abonnieren Sie den Kanal gerne.

 

 

Bitte weisen Sie Personen, die keinen Internetzugang haben, auf die täglich abrufbaren ca. 2-minütige Telefon-Kurzandachten hin:

Abrufbar unter in Melsungen unter 0 5 6 6 1 / 9 2 9 000 4  oder bei der Landeskirche unter 0 5 6 1  /  9 3 7 8 3 8 0 !

Bitte schauen Sie auch auf die Internetseite Ihrer Kirchengemeinde! Viele Gemeinden haben eigene Sendeformate.

In und an Kirchen liegen Gebetstexte oder Predigten aus. Gerne informierte Sie auch Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer telefonisch dazu. Melden Sie sich gerne!

Kleine Impulse des Dekans finden Sie unter “Norbert Mecke” auch auf Facebook.

Hier finden Sie eine wachsende Sammlung inspirierender, tröstender, aufmunternder und pfiffiger Impulse – aus unserem Dekanat und darüber hinaus!

(einfach das fett Gedruckte anklicken)

ekkw.de-Gottesdienste und mehr: Jeden Sonntag um 9 Uhr und zu den Festtagen gibt es auf den Onlinekanälen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck einen weiteren Video-Gottesdienst wechselnd aus Regionen der Landeskirche: Zu finden auch auf der Facebook-Seite der Landeskirche und auf dem YouTube-Kanal der Landeskirche.

Gute Kurzimpulse zu vielen Themen finden Sie unter “Kirche im hr” – auch mit Radioandachten von Dekan Norbert Mecke (wahlweise zum Lesen oder Hören).

Schauen Sie auch auf den Seiten Ihrer Kirchengemeinde: viele Pfarrerinnen und Pfarrer sind digital unterwegs und stellen Texte oder Videobotschaften ein! Alle Gemeinde können Sie über die Landkarte oder alphabetisch geordnet wiederfinden.

Die Kirchen sind in fast allen Orten täglich für das persönliche Innehalten geöffnet.

Auf der Sonderseite der Evangelischen Kirche in Deutschland finden Sie weitere Links zu Gebets- und Glaubensangeboten: ekd.de/kirche-von-zu-hause.

Hier finden sich auch tolle Angebote für “Kirche mit Kindern” daheim: http://www.kindergottesdienst-ekd.de (Gute-Nacht-Geschichte, Abendgebete, KiGo-Livestream, KiGo-Challenge)

Christen bildeten schon immer ein Netzwerk. Warum nicht auch vermehrt im Netz?!

Herz schlägt für die Nächstenliebe

Diakonie-Pfarrerin Margret Artzt geht in ein Sabbatjahr

Von Manfred Schaake

Schwalm-Eder.  Wenn Diakonie-Pfarrerin Margret Artzt (60) am Freitag, 3. Juli, ihr Büro in Homberg verlässt, dann ist der letzte Arbeitstag ein Abschied mit Wehmut und Freude. „Eine Mischung aus Wehmut, aber auch Offenheit und Freude darauf, was dann kommt”, sagt die Seelsorgerin aus Spangenberg-Schnellrode. Nach 19 Dienstjahren als Diakoniepfarrerin im Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Schwalm-Eder verlässt Artzt – wie bereits kurz berichtet – am 31. Juli die Stelle. Sie geht in eine so genannte Freistellung – ein Sabbatjahr.

Für andere Menschen da zu sein, ihnen zu helfen – das war für Margret Artzt eine Herzensangelegenheit. Und Dekan Norbert Mecke, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder, formuliert es so: „Mit Margret Artzt verlässt eine Pfarrerin das Werk, deren Herz ganz für tätige und umsichtige Nächstenliebe schlägt.”

Das Diakonische Werk bietet fachliche Beratungsangebote in vielen Lebenslagen von der Paar- und Konfliktberatung über die Familiengesundheit und Müttergenesung bis zur Flüchtlingsberatung. Es unterhält die im gesamten Landkreis tätige Wohnungsnotfallhilfe, die ihre Anlaufstelle in Fritzlar hat, begleitet die Arbeit der Kleider- und Möbelläden und Tafeln. Ferner werden die Koordination ambulanter Hospizarbeit sowie die Vernetzung der diakonischen Angebote der rund 100 Kirchengemeindeen sowie der diakonischen Einrichtungen angeboten.

Seit 2005 hat Margret Artzt den Aufbau und die Arbeit der Tafeln unter dem Dach des Diakonischen Werkes in Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain begleitet. 280 Ehrenamtliche unterstützen die Tafeln. „Die Arbeit der Tafeln ist sehr wichtig, aber wir erreichen nur zehn Prozent der Menschen, die in der selben Lage sind wie die, die sie nutzen”, sagt die Diakoniepfarrerin. Im Schwalm-Eder-Kreis gebe es schätzungsweise 25 000 Menschen, die auch über so geringe Einkünfte verfügen wie die, die zur Tafel kommen. „Es geht um Barmherzigkeit und soziale Gerechtigkeit”, betont Margret Artzt. Und: „Das Thema Armut und Reichtum verschärft sich immer mehr. Es ist genug für alle da, aber es ist ungleich verteilt.” Das sei kein Naturgesetz, sondern von den Menschen verursacht. Und es könne auch von Menschen beseitigt werden, „durch die Gesellschaft und die Politik”.

Sich für Menschen einzusetzen, die am Rande stehen – so hat Margret Artzt ihre Aufgabe stets verstanden. Und sie war immer zufrieden, wenn es Menschen, die sie beraten hat, nach einer Krise besser ging.

Wichtig waren ihr die gute Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden, Kirchenkreis, Kreissynode und den diakonischen Einrichtungen, die Vernetzung mit anderen diakonischen Anbietern, mit anderen Einrichtungen der Liga der freien Wohlfahrtspflege, der Städte und Gemeinden. Engagiert hat sie sich in der Arbeit mit Aus- und Übersiedlern, bei Sprachkursen, Wochenendfreizeiten und bis zuletzt im Netzwerk für Integration. Über den Schwalm-Eder-Kreis hinaus hat sie sich in Arbeitsgruppen der Landeskirche und im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen engagiert. Und sie hat diakonische Themen im Hörfunk platziert.

Für die Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören, sie zu schätzen – auch das war ihr wichtig. Bei einem Besuch in Kasachstan 2002 sagte man ihr: „Wie schön, dass Sie uns besuchen.” Auch den Menschen aus ehemaligen sowjetischen Staaten habe man in Deutschland deutlich gemacht, „dass sie willkommen sind”.

Für die Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger hatte Margret Artzt seit 2005 einen so genannten Predigtauftrag. Jedes Jahr hielt sie in beiden Kirchen jeweils fünf Gottesdienste. „Silvester ist mir die Gestaltung der Übergänge wichtig”, sagt Margret Artzt. Und fügt hinzu: „Und so ging es mir auch im Hinblick auf den Ausbau der Vernetzung von Hospizarbeit und Trauerbegleitung im Landkreis.” Sterbende und Trauernde zu begleiten, sei eine diakonische Aufgabe, „geprägt von dem Glauben, dass unser Leben ein Geschenk ist, unverfügbar und kostbar. Und so sind Menschen in Grenzsituationen füreinander da.”

Margret Artzt freut sich, nun mehr Zeit zu haben für die Familie, den insektenfreundlichen Garten, das naturnahe Gärtnern und Reisen.

Petra Schwermann Nachfolgerin

Nachfolgerin im Diakoniepfarramt Schwalm-Eder wird Pfarrerin Petra Schwermann, die bisherige Pressesprecherin der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Er freue sich, dass mit Petra Schwermann eine kompetente Nachfolgerin von Margret Artzt gefunden worden sei, erklärte der Melsunger Dekan Norbert Mecke, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder. m.s.

 

ZUR PERSON

Margret Artzt ist in Sachsenberg im Kreis Waldeck-Frankenberg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur in Frankenberg studierte sie in Marburg und Hamburg Evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Bad Wildungen war sie von 1988 bis 2001 Gemeindepfarrerin in Spangenberg und Schnellrode, bevor sie Diakoniepfarrerin im Diakonischen Werk wurde – anfangs Pfarrerin für Diakonie und Aussiedlerseelsorge der Kirchenkreise Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain. Artzt ist verheiratet und lebt seit 1999 in Schnellrode. m.s.

 

Die evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Melsungen versuchen, der aktuellen Coronavirus-Situation vorbeugend und eindämmend zu begegnen:

In unserer Landeskirche gilt: ab dem 10. Mai können nach vorherigem Kirchenvorstandsbeschluss und unter Berücksichtigung von Abstands- und Hygieneregelungen Gottesdienste wieder mit Gemeindebeteiligung stattfinden: allerdings mit einer auf das gebäudebezogenen Höchst-Teilnehmerzahl, mit Mund-Nase-Maske und ohne Gesang.

Die Gemeinden werden informieren, ob und ab wann wieder in die Kirchen eingeladen wird. Wir bitten um Verständnis, dass auch dann nicht einfach eine Wiederaufnahme des früher Gewohnten stattfinden wird, sondern voraussichtlich mit Kurzformaten und noch längere Zeit ohne Abendmahl gefeiert wird.

Zur Möglichkeit und den Rahmenbedingungen von Taufen und Trauungen können Sie sich in Ihrem jeweiligen Pfarramt erkundigen.

In den Gemeinden ruhen zunähst weiterhin sämtliche Veranstaltungen und Kreise. Langsame Öffnung erfährt mancherorts der Konfirmandenunterricht.

Bezüglich der kirchlich getragenen Kindertagesstätten und deren aktuellen Betreuungsangebot für Kinder von Eltern systemrelevanter Berufsgruppen und darüber hinaus informieren Sie weiterhin die Träger-Kirchengemeinden.

Die Pfarrerinnen und Pfarrer sind selbstverständlich wie bislang erreichbar – besonders als Seelsorgerinnen und Seelsorger. Wir bitten um Verständnis, dass dies nach Möglichkeit derzeit verstärkt telefonisch geschieht.

Sie werden Ihnen auch weitere Fragen gerne beantworten.

Ich bitte herzlich um Verständnis, dass manche Frage dieser Tage nur unter Vorbehalt beantwortbar sein wird.

Beerdigungen und Trauerfeiern finden nach wie vor statt. Abstandsregeln und geltende kommunale Anordnungen bilden auch hier den Rahmen. Da in vielen Orten die Trauerhallen unter den Voraussetzungen der Abstandsregelung nur wenig Plätze bieten, finden die Trauerfeiern in der Regel am Grab im Rahmen der Beisetzung statt. Wir bitten Sie freundlich, auf Umarmungen und das Händeschütteln zu verzichten.

Die Nutzung von kirchlichen Räumen durch Dritte ist für die Dauer der aktuellen Pandemie nicht möglich.

Seitens des Bundes, Landes, Landkreises oder der Kommune getroffene Anordnungen gelten selbstverständlich genauso im kirchlichen Bereich.

Denken Sie mit an Menschen aus Ihrem Umfeld, denen Hilfe oder eine freundliche Stimme gut täten. Greifen Sie lieber einmal mehr als weniger zum Telefonhörer.

Und: Verlieren Sie auch in herausfordernder Zeit Ihre Zuversicht nicht:

Krisenzeiten gilt es nicht schönzureden. Aber es sind nicht weniger Zeiten, aus den Gottes Geist etwas machen kann.

Dekan Norbert Mecke, Melsungen.

Wir begrüßen unsere neue Bezirkskantorin Kornelia Kupski…

… mit einem kleine Video (klicke hier), in dem Sie sie sehen und hören können, und mit einem Selbstportrait. Gottes Segen!

Liebe Gemeinden in und um Melsungen. Ich freue mich, ab 1. April bei und mit Ihnen die Kirchenmusik im Dekanat Melsungen zu gestalten.

Ursprünglich komme ich aus Eschwege, habe immer in vielen Chören gesungen und während meiner Schulzeit die C-Prüfung gemacht.

An der Hochschule für Musik und Tanz in Köln habe ich Kirchenmusik studiert und 2011 mit dem Diplom/A-Examen abgeschlossen. Den darauf folgenden Masterstudiengang mit Schwerpunkt künstlerischem Orgelspiel beendete ich 2013 mit einem Orgel-Theater-Projekt. Weil mich das Unterrichten und die Vermittlung von Kirchenmusik interessieren, habe ich bis 2016 noch Instrumentalpädagogik studiert. Momentan habe ich eine Stelle bei der Altenberger Dommusik als stellvertretende Domorganistin und arbeite zusätzlich als freie Chorleiterin/Stimmbildnerin, Organistin und Pädagogin. Ich habe gerade jeweils einen Kinder-, Jugend-, Frauen- und einen gemischten Kammerchor und nun bin ich gespannt auf die Arbeit mit der Kantorei und dem Gospelchor. In manche Dinge versuche ich mich parallel zu meiner jetzigen Arbeit schon einzufinden und gebe mir Mühe einen guten Übergang für Sie zu gestalten.

Ich bin neugierig Sie kennen zu lernen, bei Gottesdiensten, Konzerten oder in den Proben oder im Moment auch über Mail und Telefon. Alles Gute und viel Gesundheit für Sie !

Ihre Kornelia Kupski

Aus drei mach eins

Im neuen Jahr startet der Kirchenkreis Schwalm-Eder

Im April 2017 beschloss die Landessynode, dass die drei Kirchenkreise der Region fusionieren und ab 2020 als eine Verwaltungseinheit unter dem Namen Kirchenkreis Schwalm-Eder firmieren sollen. Mit derzeit rund 117.000 Gemeindegliedern, 79 Pfarrstellen (verteilt auf weit über 100 Personen) und einem Diakonischen Werk entsteht so der größte Kirchenkreis der Landeskirche.

Alle drei Dekanate bleiben vorerst bestehen, allerdings wird es nur einen geschäftsführenden Dekan geben. Diese Funktion wechselt im zweijährigen Turnus, ab Januar zeichnet Dekan Christian Wachter (Ziegenhain) verantwortlich.

„Bei der Kreissynode im kommenden Februar wird sich erstmals das neue verkleinerte Gremium treffen“, beschreibt er eine der sichtbaren Veränderungen, „statt bislang 350 Synodale, werden es nur noch 150 sein, die neue gemeinsame Konzepte entwickeln“.

„Wir können auf gute Erfahrungen im Rahmen des Diakonischen Werkes und des Evangelischen Forums zurückgreifen“, weiß Dekanin Sabine Tümmler (Fritzlar-Homberg), dort würden zentrale Verortung und regionale Präsenz seit vielen Jahren gut verbunden.

Auch Dekan Norbert Mecke (Melsungen) blickt zuversichtlich auf den eingeschlagenen Weg, „das kirchliche Leben darf dabei gern sein Lokal- und Regionalkolorit behalten.” Denn Einheit in Vielfalt, so der Dekan, seien von Anfang an das Markenzeichen christlicher Kirche gewesen.

Zum Artikel in voller Länge

Veranstaltungen im Dekanat Melsungen

Hier finden Sie eine Übersicht die Veranstaltungen des Dekanates Melsungens

Gottesdienste mit Dekan Norbert Mecke

Hier finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Gottesdiensttermine von Dekan Norbert Mecke

kirche-news

Neuigkeiten aus dem Dekanat Melsungen

Hier finden Sie eine Übersicht über die Neuigkeiten aus dem Dekanat Melsungen

Schulgebäude im vorherigen Zustand (2015)

Was für eine Freude am Ende eines langen Weges!

Am 19. Januar konnte eine Delegation aus dem Dekanat Melsungen die neugebaute Grundschule im indischen Partnerkirchenkreis Nordkarnataka/Indien feierlich miteröffnen. Lothar Krass (Guxhagen), Pfarrer Sebastian Voß (Wolfershausen) und Dekan Norbert Mecke (Melsungen) konnten fröhliche Kinder, ein wunderschönes Schulgebäude und eine bewegende Einweihung erleben. Über nunmehr gut sieben Jahren brauchte es einen langen Atem bis die katastrophale Baracke ohne Sanitäranlagen mit nur einem unmöblierten Klassenraum einem hellen zweistöckigen Gebäude mit besten Rahmenbedingungen für die mehrheitlich sehr armen Schülerinnen und Schüler wich.

Der Schulneubau (am Tag der Einweihung, 19. Januar 2020)

Der Kirchenkreis Melsungen beteiligte sich dank der Kollekten seiner Kirchengemeinden mit 15.000 € am Bau. Weitere 10.000 € steuerte die Landeskirche, 5.000 € das Hilfswerk „Global care“ sowie 15.000 € „Brot für die Welt“ hinzu. Die fehlenden Beträge zur Begleichung der Bausumme von etwa 80.000 € wurden von unseren indischen Partnern bereitgestellt. Das Dankeschön für alles Engagement leuchtete aus den Kinderaugen. Bei der Eröffnung übergab Dekan Norbert Mecke symbolisch weitere 1.000 € für Schulbänke und Tische. Das Bildung der Schlüssel für ein besseres Leben ist wurde als gemeinsame Überzeugung bei der Einweihung ebenso laut wie die Einladung Jesus: „Lasset die Kinder zu mir kommen. Denn solchen gehört das Reich Gottes“. Gut 100 Kinder werden künftig in den Klassen 1-5 von zwei Lehrkräften und drei bis vier Honorarkräften beschult.

Die Schüler besichtigen erstmals ihr neues Gebäude

Einer der bereits eingerichteten Klassenräume

Bislang waren es gut 50 Kinder. Zu deren guter Versorgung gehört auch ein gespendetes Wasserfiltersystem „PAUL“, das die Kinder mit sauberem Trinkwasser versorgt. Der an der Universität Kassel entwickelte und von der Kasseler Werkstatt für Behinderte zusammengebaute Filter wurde ebenfalls aus dem Raum Melsungen gespendet. Die deutsche Delegation, der mit Reinhold und Rosemarie Hocke (LIONS), Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen (Entwickler von „PAUL“) und Pfarrer Bernd Müller (Zentrum Ökumene) weitere Fachleute angehörten, hat während ihres Indienbesuches überwältigende Gastfreundschaft erlebt.

Neben der Schuleröffnung wurden zahlreiche Gemeinden besucht: nicht zuletzt, um weitere Unterstützung in Bezug auf die Trinkwasserversorgung auszuloten und Ideen zur weiteren Ausgestaltung der wertvollen Partnerschaft zu generieren. „Es wäre wunderbar, wenn unsere Gemeinden weiterhin an die Schwestern und Brüder in Indien denken!“, so Dekan Norbert Mecke. „Zuerst im Gebet – das war deren ausdrücklicher Wunsch -, gerne auch weiterhin mit Kollekten.“ Der Partnerschaftssauschuss wird sich mit der Frage beschäftigen, welche Ideen sich für weitere gemeinsame Aktivitäten anbieten. Gerne können Interessierte dazustoßen. Auf Wunsch kann auch in Gemeinden gerne von der Reise in Wort und Bild berichtet werden: farben- und nicht weniger glaubensfroh, mitunter ernüchternd im Blick auf Lebensverhältnisse und doch beflügelnd durch das Viele, was hier von indischen Gemeinden gelernt werden kann.

Bischof Niranjan und Dekan Norbert Mecke

 Bitte klicken: Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Schulneubau von Manfred Schaake, HNA, Melsungen.

Wechsel im Vorsitz des Diakonischen Werkes

Dekan Norbert Mecke, Melsungen, wurde vom Vorstand des Diakonischen Werkes im Schwalm-Eder-Kreis zum neuen Vorsitzenden ab 1. Dezember 2019 gewählt. Christian Wachter, Ziegenhain, hatte diese Funktion seit 2008 wahrgenommen. Aufgrund seiner zukünftigen Aufgaben als geschäftsführender Dekan des Kirchenkreises Schwalm-Eder stellte er sein Amt zur Verfügung, wurde jedoch zum Stellvertreter gewählt.

Wachter nannte in seiner Rückschau die Beteiligung und Mitarbeit von langzeitarbeitslosen Menschen und den Ausbau des ehrenamtlichen Engagements als wichtige Entwicklungen. Unter dem Motto „Teilhabe ermöglichen“ wurden ergänzend zu den Angeboten der Beratung, angestoßen durch eine einmalige Projektmittelförderung der Landeskirche, Projekte entwickelt, in denen von Armut betroffenen Menschen der öffentliche Raum und die Mitarbeit in diakonischen Projekten angeboten wird.

Ein besonderer Schwerpunkt der vergangenen Jahre ergab sich auch durch die Aufnahme, Begleitung und Integration von geflüchteten Menschen.

Als Herausforderung für die vor ihm liegende Amtszeit beschrieb Mecke: „Wir müssen die professionelle Beratungsarbeit trotz zurückgehender kirchlicher Mittel festigen; denn Menschen in Notlagen und in Krisensituationen brauchen unsere Unterstützung.“ Dies gilt auch für die Beratung in Fragen von Familiengesundheit/Müttergenesung als ortsnahes und niedrigschwelliges Angebot, das zum 01.01.2020 ausgebaut werden soll.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Margret Artzt

_________________________________

Diakonisches Werk im Schwalm-Eder-Kreis
Geschäftsführung
Pfarrerin Margret Artzt

Pfarrstr. 13
34576 Homberg (Efze)

Tel.: 0 56 81 / 99 20 16 oder 99 20 0
Fax: 0 56 81 / 99 20 20
artzt.dwsek@ekkw.de
www.diakonie-kirchenkreis-schwalm-eder.de

Gewählt: Erfreulicher Verlauf der Kirchenvorstandswahl 2019

Ergebnisse erfahren Sie Ihrer Gemeinde und im Gottesdienst

Der Kirchenvorstand leitet gemeinsam mit dem Pfarrer / der Pfarrerin die Gemeinde. Verantwortung teilen, darum geht es. Der christliche Glauben ist dabei die Basis. Geistlich leiten. Viele Fragen und Aufgaben. Gebäude, Finanzen, Personal. Welche Schwerpunkte setzen wir im Gottesdienst? Wie wichtig ist uns die Arbeit mit Kindern? Welchen Raum geben wir Jugendlichen? Geduldiges Beraten, selbstverständlich ehrenamtlich. Unbezahlbar

Am 22. September wurde gewählt. In den ersten drei Wochen nach der Wahl können die Gewählten das Gremium um bis zu drei ausgesprochene Berufungen ergänzen. Der neue Vorstand ist ab seiner öffentlichen Einführung in eine Gottesdienst im Amt: spätestens findet ein solcher Gottesdienst in Iher Gemeinde am 1. Advent statt. Bis zur Einführung führt der bisherige Kirchenvorstand die Geschäfte der Gemeinde.

Bitte unterstützen Sie die Verantwortungsträgerinnen und -träger tatkräftig: auch mit Ihren Gebeten!

Über 2000 Mitarbeiter – starke Kraft in der Region!Ehrenamt

Unsere Statistik zählt die schöne Zahl etwa 1.800 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Rechnet man PfarrerInnen und Verwaltung, die Jugendreferenten, MusikerInnen und Nebenamtliche, die 76 pädagogischen Mitarbeitenden in unseren 5 Kindertagesstätten und die 80 Mitarbeitenden der Diakoniestation Fulda-Eder sowie die Ehrenamtlichen von Tafel und Kleidsam hinzu, sind wir zwischen Guxhagen und Morschen, Pfieffe und Felsberg mit deutlich mehr als 2000 Mitarbeitenden unterwegs. Evangelische Kirche ist eine starke Kraft in der Region!

Vielleicht sind Sie ja längst dabei: mit Ihren Gaben, mit Ihrer Unterstützung… – vielen Dank!

Vielleicht fehlen aber genau Ihre Ideen und Begabungen. Kommen Sie gerne auf Ihr Pfarramt zu!

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