Kirchspiel Guxhagen

Viel Gesundheit, Achtsamkeit, Zuversicht und in allem Gottes Segen

Das wünschen wir Ihnen von Herzen, liebe Guxhagener/innen in diesen herausfordernden Zeiten.

#WirStehenDasZusammenDurch

#StayHome 

 

Liebe Gemeindeglieder,

wir freuen uns, dass wir ab sofort wieder Gottesdienste feiern können.

Nähere Infos finden Sie unter der Rubrik: Gottesdienste

Wir laden weiterhin ein, die Gottesdienstangebote im Radio, Fernsehen und Internet wahrzunehmen:

z.B. bei Youtube ‚Dekanat Melsungen‘/‘Ev. Kirche Guxhagen‘

Bleiben Sie alle behütet und gesund,

Ihre Pfarrer

Tobias Heiner, Frithjof Tümmler, Uwe Krause

 

Eindrücke vom Passionsweg in Guxhagen

 

Conny, Linda, Karin und die Sosolya Undugu Familie e.V. möchten von Herzen, danke sagen!

Viele fleißige Helferinnen haben für den Ostermarkt genäht und gestrickt. Danke für eure Zeit und den Einsatz, die Märkte mit verschiedenen Produkten zu bereichern.

Unser Dank gilt ebenfalls allen Spender*innen die durch ihre finanzielle Spende der Undugu Familie helfen. Wir leben alle in einer schwierigen Zeit und doch können wir alle gemeinsam Gutes tun. Für ein gemeinschaftliches Leben ist das Gleichgewicht von Geben und Nehmen sehr wichtig.

Das eingenommene Geld, welches bei dem Ostermarkt und dem Körler-Markt zusammengekommen ist, wird für die Schulstartersets verwendet. Damit können die Sosolya – Kinder zur Schule gehen. Mit dem Geld werden Schuhe, Rucksäcke, Schuluniformen sowie Federmäppchen für alle neuen Schüler*innen zum Schulstart besorgt.

Gleichzeitig gilt es, neben dem Alltäglichen Schulbedarf der Kinder und Jugendlichen, die jedes Jahr aufs neue anfallenden Schulgebühren zu bezahlen. Nur Kinder, für die die Schulgelder vollständig entrichtet wurden, dürfen in die Schule. Ein Schulstipendium für die Grundschulzeit eines Kindes würde uns hier sehr weiterhelfen.

Bitte sprechen sie uns an, wenn sie uns unterstützen möchten: schulstart@sosolya.de

(Bei Fragen gerne unter 1578 bei Fam. Biesel.)

Mit großer Dankbarkeit und Freude haben wir die Spendengelder von ihnen überweisen können. Damit werden den Sosolya-Kindern eine Schulbildung ermöglicht sowie Nahrung und Hygieneartikel im Centre der Sosolya Undugu Dance Academy bereitgestellt.

Mit ihrer Treue und Hilfsbereitschaft, freuen wir uns auf ein nächstes Wiedersehen. Bleiben sie gesund und vielen Dank – Weebale!

Wir bleiben in Verbindung, ihre Linda, Conny und Karin

Gottesdienste

Hier kommen Sie zu unserem aktuellen Gottesdienstplan: GottesdienstplanMärz21 

Wir freuen uns, dass wir wieder Gottesdienste mit Euch/ Ihnen feiern können und laden zu folgenden Gottesdiensten herzlich ein:

Samstag, 24.04.2021

Klosterkirche Guxhagen, 10.00 Uhr, Begrüßungsgottesdienst der neuen Konfirmanden, Pfarrer Heiner/ Tümmler

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diesen Gottesdienst nur für die neuen Konfirmanden und jeweils 1 Elternteil anbieten können. Vielen Dank

Sonntag, 25.04.2021 – Jubilate

Klosterkirche Guxhagen, 9.30 Uhr, Pfarrer Tümmler

Kirche Wollrode, 10.30 Uhr, Pfarrer Tümmler

Bitte denken Sie an Ihren medizinischen MundNaseSchutz!

Um den Zugang zur Kirche zu beschleunigen, können Sie Ihre Kontaktdaten auch auf einem vorbereiteten Zettel von zu Hause mitbringen. Vielen Dank

 

Es besteht weiterhin die Möglichkeit z.B. den Sonntagsgottesdienst im ZDF (9.30 Uhr) oder andere Gottesdienstangebote digital zu schauen:

www.ekkw.de

www.dekanat-melsungen.de 

 

Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung

Eine Einladung zum Friedensgebet

Immer wieder erschüttern Terroranschläge und Gewaltverbrechen diese Welt. Menschen werden getötet oder verletzt, weil rassistisch denkende und ohne Skrupel handelnde Menschen mit Hass, Schrecken und Gewalt ihre Überzeugungen durchsetzen wollen. Auch in unserem Land Deutschland, unserem Bundesland Hessen und unserer nordhessischen Region haben wir das in der vergangenen Zeit erleben müssen. Wir erinnern uns immer noch tief betroffen an den Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke am 1. Juni 2019. In Hanau erschoss vor einem Jahr am 19. Februar 2020 der Attentäter Tobias R. neun Bürger aus Einwandererfamilien, seine Mutter und sich selbst; weitere Opfer überlebten verletzt. Ebenso jährt sich die Amokfahrt von Volkmarsen am 24. Februar das erste Mal.

Rassismus, Antisemitismus und der Hass auf Menschen sind ein Gift, das mehr und mehr Wirkung entfaltet. Dem will sich die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen für Ausgrenzung“ entschlossen entgegenstellen. Dieses breite Bündnis von Organisationen, Vereinen und Unternehmen setzt sich für Vielfalt in all ihren Dimensionen sowie gegen jegliche Ausgrenzung von Menschen in der Gesellschaft und Arbeitswelt ein.

„Wir engagieren uns für Respekt, Toleranz und unsere demokratischen Werte und zeigen sichtbar Haltung für Vielfalt in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz.“ (www.offenfuervielfalt.de)

Auch die Ev. Landeskirche von Kurhessen-Waldeck ist dieser Initiative beigetreten, weil – so Bischöfin Beate Hofmann – „wir uns als Christ*innen an Jesus Christus orientieren. Jesus hat in jedem Menschen den Bruder oder die Schwester, die Tochter oder den Sohn Gottes gesehen und sie in ihrer Würde und mit Respekt angesprochen: Männer und Frauen, Arme und Reiche, Juden und Nicht-Juden, Erwachsene und Kinder, Gesunde und Kranke. Dafür wurde er angefeindet. Seine konsequente Haltung war ein wesentlicher Grund, dass er selbst zum Opfer menschlicher Gewalt geworden ist.“

Mit dem unten abgedruckten Friedensgebet lade ich Sie ein, der Opfer zu gedenken.

(Pfarrer Frithjof Tümmler)

Friedensgebet zum Gedenken der Opfer von Hass und Gewalt

Eingangsworte

Schalom-Friede-Salam! Der Friede Gottes sei mit uns allen. Friede muss noch werden! Amen.

Am 1. Juni 2019 in Wolfhagen-Istha: Regierungspräsident Walter Lübcke wird auf der Terrasse seines Wohnhauses kaltblütig erschossen.

Am 19. Februar 2020 in Hanau: 10 ermordete Menschen in einer Stadt. An einem Tag. In einer Nacht. Töchter und Söhne von Eltern. Brüder und Schwestern in einer Familie. Mütter und Väter von Kindern. Geliebte Kinder Gottes, der allen Menschen das Leben schenkt.

Rosenmontag 2020 in Volkmarsen: Menschen am Straßenrand winken den Wagen zu. Lachende Gesichter. Bonbons und bunte Kostüme. Da kommt ein Auto. Mit voller Fahrt rast ein Mann durch alle Absperrrungen in die fröhliche Menge. Frauen, Männer und viele Kinder werden verletzt. Sind es 35 oder 52 oder 150? Lange weiß man nicht, wie viele es sind. Bangen und Hoffen. Nach Tagen dann die Erleichterung: Niemand ist zu Tode gekommen.  Aber die Wunden heilen nur langsam. Bei denen, die körperlich verletzt waren, die sich um sie gesorgt haben, die alles mit angesehen haben, deren Seele Schaden genommen hat, die geholfen haben – ehrenamtlich, im Rettungsdienst, in der Notfallseelsorge. Immer noch schrecken Kinder nachts auf.

Es ist vorbei und ist doch nicht vorbei. Immer noch sind da viele Fragen: Wie konnte all das passieren? So viel Schmerz und Wut auch: Wie konnte Menschen das anderen Menschen antun? Und Erschrecken: Kann das immer und überall wieder passieren?

Lesung

Die Bibel mahnt zum Gedenken (5.Mose 4,9)

„Nimm dich in Acht und achte sorgfältig auf dein Leben.

Vergiss nicht, was du mit eigenen Augen gesehen hast,

lass es dir Zeit deines Lebens nicht aus dem Sinn kommen.

Lehre es deine Kinder und Enkelkinder!“ (nach der Bibel in gerechter Sprache)

Gebet um Frieden

Entschlossen sind wir, neu entschlossen, Gott:

Wir wollen hinschauen, wo Unrecht sich einschleicht und Fremdenhass sich breit macht.

Lass uns spüren, Gott, wo sich Gewalt anbahnt.

Mach uns mutig und geschickt,

jeden Funken von Hass und Gewalt auszutreten,

bevor wieder ein Feuer um sich greift.

 

Zusammenhalten wollen wir und aufstehen

für ein friedliches Miteinander in unseren Städten und Dörfern.

Stärke uns, couragiert einzutreten für eine Welt,

wie sie dir gefällt:

offen für Vielfalt und geschlossen gegen Ausgrenzung.

 

Hören wollen wir, Gott,

auf dein schönstes Wort: Frieden- Schalom –Salam.

Lass uns zusammenstehen als Glaubende

aller Konfessionen und Religionen.

Es uns nicht wegnehmen lassen

von Hass und Hetze

dein schönstes Wort:

Frieden –Schalom- Salam.

Segen:
Du bist unser Friede, Gott.

Segne uns und behüte uns.

(Mit Texten von Propst Helmut Wöllenstein, Pfrin. Sabine Müller-Langsdorf, Pfrin. Margit Zahn, Pfrin. Britta Holk)

Prädikant Wilfried Brede   

„Was ist denn ein Prädikant?“, hat mich meine Nachbarin gefragt. Also in der Kirche, in Gottesdiensten oder bei Amtshandlungen, wird kaum einer einen Unterschied feststellen zwischen einem Pfarrer und einem Prädikanten.

Beide erfüllen denselben pastoralen Dienst, beide sind liturgisch und homiletisch geschult und beide haben das Recht zur freien Wortverkündigung und Sakramentsausteilung.

Aber wie das im Leben so ist, wenn zwei Menschen dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Denn der eine ist beruflich engagiert, der andere ehrenamtlich. Prädikanten nennt man die (prädicare: heißt predigen).

Heute möchte ich mich Ihnen vorstellen. Wilfried Brede (56). Beruflich war ich über dreißig Jahre als Angestellter im Kreiswehrersatzamt Kassel tätig.

Seit August 2011 befinde ich mich aufgrund des Personalabbaus in der Bundeswehrverwaltung im Vorruhestand.

Die meisten von Ihnen kennen mich bereits, weil ich in Guxhagen aufgewachsen bin, dort wohne, mich in der Kirchengemeinde engagiere im Kirchenchor, Kirchenvorstand, Bibelkreis und im Lektorendienst.

In meinen Ehrenämtern sehe ich mich von Gott berufen, mich mit Freude und meinen Gaben an der Gestaltung des Gemeindelebens zu beteiligen.

Mit Wirkung vom 01.01.2012 hat mich der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck für den Prädikantendienst mit der vorgeschriebenen Probezeit zugelassen.

In der 14-monatigen Ausbildungszeit besuche ich das Predigerseminar in Hofgeismar. Den größten Teil davon verbringe ich in meiner Heimatgemeinde in Guxhagen. Dabei begleitet mich Pfarrer Frithjof Tümmler als Mentor.

Auch Sie können mich in dieser Zeit unterstützen durch Ihr Gebet und Ihre offene Meinung zu dem was ich und wie ich etwas tue, was ich sage oder gerade nicht. Sie helfen mir damit, denn ich will ja lernen. Ich freue mich auf die vielen Erfahrungen, die ich sammeln werde. Auf die zukünftigen Begegnungen mit Ihnen bin ich sehr gespannt.

Schaue ich auf die Jahreslosung 2012, dann sollte mir vor dem Neuen nicht bange sein.

Denn Jesus sagt mir zu, so wie er es auch zu Paulus getan hat, dass er gerade wenn ich schwach bin, er mit seiner Kraft bei mir ist.

Wenn ich mit Gottvertrauen dem Neuen begegne, dann kann ich mich darauf verlassen, dass Gottes Gnade mich durch diese Zeit tragen wird.

Und das wünsche ich Ihnen auch, Gottvertrauen und Zuversicht.

Jubiläum und Einführung

Mit einem festlichen Gottesdienst haben wir am 10. Mai 2015 in der Klosterkirche das 30jährige Lektorinnenjubiläum von Hannelore Kilian begangen. Aus diesem Anlass verlieh ihr Dekan Mecke im Namen des Bischofs unserer Kirche die Elisabethmedaille – eine Auszeichnung für hohes ehrenamtliches Engagement in der Kirche über viele Jahre und Jahrzehnte.

Zugleich wurde Sandra Eberth in diesem Gottesdienst von Pfarrer Tümmler in das Amt der Lektorin eingeführt. Wir danken beiden Lektorinnen für Ihre Bereitschaft,  Gottesdienst in unserem Kirchspiel und im Kirchenkreis zu halten, wünschen ihnen dazu (weiterhin) Gottes Segen und ermuntern die Gemeinde: „Achtet ihren Dienst, feiert mit ihnen Andachten und Gottesdienste, ermutigt sie in ihrer Aufgabe, damit sie ihren Dienst gerne tun!“

Durch das Lektorenamt werden ehrenamtliche Gemeindeglieder damit beauftragt, selbstständig Gottesdienste zu leiten. So hat das Lektorenamt Anteil an der Bezeugung des Evangeliums durch öffentliche Wortverkündigung, die für die evangelische Kirche von grundlegender Bedeutung ist. Das Lektorenamt ist Ausdruck des Priestertums aller Gläubigen (1.Petrus 2,9) und damit zugleich in besonderer Weise ein Amt der Gemeinde für die Gemeinde.

Neben Frau Kilian und Frau Eberth sind in unserem Kirchspiel Herr Bartaune und Herr Jung Lektoren. Herr Brede ist Prädikant in unserem Kirchspiel.

Lektorin Sandra Eberth  

Kigo Guxhagen

Liebe Kinder,

im Moment findet leider kein Kindergottesdienst statt. Wir laden Euch rechtzeitig ein, wenn es wieder los geht.

Euer KiGo-Team

Ich wünsche dir

warme Socken

in stürmisch-kalter Zeit,

eine kühle Brise in der Hitze,

ein Durchatmen, wenn die Brust eng ist,

einen gleichmäßigen Herzschlag

und ein saugfähiges Taschentuch.

Ich wünsche dir

eine Schulter zum Anlehnen,

eine Hand zum Anhalten.

Einen Menschen, der mit dir lacht

und mit dir weint.

Füße, die durchstehen können

und einen Krug voll frischen Wassers.

Ich wünsche dir

eine schöne Geschichte gegen die Angst,

ein gutes Wort zur rechten Zeit,

eine Oase für deine Seele

und einen unerschütterlichen Glauben

an das Gute.

(Irischer Segensgruß)

 

Kigo Wollrode

Leider kann der Kindergottesdienst in Wollrode wegen der Corona-Pandemie nicht wie eigentlich angekündigt wöchentlich stattfinden. Wir bleiben über Briefe mit euch in Verbindung. Einmal im Monat wird es ein Kigo-Treffen draußen mit den geltenden Corona-Regeln geben.

Wir geben euch rechtzeitig Bescheid, wann wir uns zum nächsten Kigo in Wollrode treffen.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Kindergottesdienstmitarbeiterinnen

 

Kindergottesdienst Wollrode

Guter Gott,

schenk uns heute Ohren,

die deine Worte hören,

und Augen, die dein Handeln sehen,

und ein Herz, das versteht,

dass deine Liebe mit uns geht. Amen

 

Freundlichen Worten wohnt eine gewaltige Macht inne. (aus Japan)

Mit diesen lieben Worten und einem Dankeschön an unseren Ausflug mit den KiGo-Kindern, wurde dem KiGo-Team gedankt für den schönen Tag.

 

Verbunden an einer langen Schnur, mit dem nötigen Abstand, trafen sich am Pfingstmontag alle KiGo-Kinder am Pfarrhaus. Nach einer langen Corona-Pause, trafen wir uns für einen Ausflug in das Pfarrwäldchen. Das Kigo-Team hatte sich ein Quiz ausgedacht über Wollrode und Albshausen . Die Kinder konnten noch einiges lernen über unsere Orte und die Eltern und Großeltern wurden mit eingebunden. Am Pfarrhaus ging unser Spaziergang los. Verbunden mit unserem Seil und bunten Tüchern, als Abstandshalter, liefen wir los und freuten uns auf einen Schatz, der im Wald versteckt war. Ein kleines Dankeschön an alle Kinder. Wir hatten viel zu erzählen und Spaß im Wald und tauschten uns aus und stärkten uns mit einem Apfel. Leider konnten und durften wir ja nicht singen, aber mit guter Laune und Gottes Gebet im Gepäck machten wir einen weiteren Spaziergang nach Hause. Am Ende verabschiedeten wir uns mit dem,, Vater Unser ,,von den Kindern und im Hintergrund begleitete uns das Bachrauschen und Vogelgezwitscher.

Ein schöner Vormittag ging zu Ende und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch nach den Ferien. Bleibt gesund und behütet. Wir sind verbunden durch unsere KiGo-Post

und freuen uns auch über Post von euch aus dem Urlaub oder von zu Hause! Wir haben den Heiligen Geist gespürt an Pfingsten, mit unser Verbundenheit und der Natur! Wir danken euch, dass ihr alle mitgemacht habt und freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch. Gottes Segen für euch und eure Familien, euer KiGo-Team.

Predigt-Reihe: die vier Evangelien

Im Kooperationsraum Guxhagen-Körle fand ab dem 21. Februar 2021 eine Predigt-Reihe statt. Sie können diese vier wöchentlich aufeinander folgenden Gottesdienste im Internet wahrnehmen – über: google / YouTube / Evangelische Kirchengemeinde Guxhagen. Das Thema der Predigt-Reihe ist: Die vier Evangelien.

Jedes Evangelium ist anders, hat einen eigenen Charakter, seine besondere Botschaft. Was sie verbindet, ist Jesus Christus, wie er sich aus der Sicht der einzelnen Evangelisten darstellt. Und diese Sicht kann durchaus unterschiedliche Blickwinkel und Schwerpunkte haben, die wir herausarbeiten wollen.

Erscheinungsdatum auf dem YouTube Kanal Evangelium Pfarrerin/Pfarrer
Sonntag, der 21.02.2021 Markusevangelium Pfr. Krause
Sonntag, der 28.02.2021 Matthäusevangelium Pfr. Tümmler
Sonntag, der 07.03.2021 Lukasevangelium Pfr. Heiner
Sonntag, der 14.03.2021 Johannesevangelium Pfrin. Hoff

Hier kommen Sie zum „Markusevangelium“: Die vier Evangelien: „Markusevangelium“ von Pfarrer Krause – Guxhagen – YouTube

Hier geht´s zum „Matthäusevangelium“: Matthäusevangelium von Pfarrer Frithjof Tümmler

Hier kommen Sie zum „Lukasevangelium“: Lukasevangelium von Pfarrer Tobias Heiner

Und hier kommen Sie zum „Johannesevangelium“: „Johannesevangelium“ von Pfarrerin Daniela Hoff

Andacht von Pfarrer Uwe Krause zum „Markusevangelium“

‚Gute Nachrichten‘

In unserem Kooperationsraum Guxhagen-Körle findet gerade eine Predigtreihe zu den vier Evangelien statt, die Sie vom 21. Februar an zu Hause online (auf YouTube, Evangelische Kirchengemeinde Guxhagen), aber auch in ‚Kuckuck und Esel‘ verfolgen können. Die Predigtreihe beginnt mit dem ältesten, dem Markus-Evangelium. Eine wirklich ‚Gute Nachricht‘ hält es bereit.

– Gebet: Guter Gott,

wir sind froh, dass Du Dich uns zuwendest / mit Deinem Wort, in der Schrift, durch die Bibel. Sie zu verstehen fällt nicht immer leicht. Manchmal können wir nicht hören, was Du uns sagen willst, oder wir wollen es auch gar nicht. Denn es könnte sein, dass Dein Wort unser Leben kritisch anfragt. Mitunter sind unsere Gehörgänge auch verstopft – durch Floskeln, durch immer schon gewohnt Gehörtes, durch Vorurteile, auch durch allzu gängige Sprüche.

So bitten wir Dich: Öffne uns das Ohr, öffne uns Herz und Sinne, dass wir verstehen und begreifen, was Dein Wille und Dein Weg mit uns ist / in Jesus Christus, deinem Sohn, unserm Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schafft von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Liebe Gemeinde,

was wäre für Sie persönlich einmal eine richtig ‚Gute Nachricht‘?“

Das Ende des Lockdowns?

Endlich geimpft zu werden?

Wieder gute Wirtschaftsdaten?

‚Gute Nachrichten‘, endlich einmal ‚Gute Nachrichten‘, wer wünschte die sich nicht – gerade in der Krise? Wer hört nicht lieber ‚Gute Nachrichten‘ ganz besonders in unsicheren Zeiten? ‚Gute Nachrichten‘ – die Menschen sehnen sich danach. Heute genauso wie damals zurzeit Jesu. Von ihm berichtet die Bibel (Mk.1,14-15): „Jesus kam nach Galiläa und verkündete Gottes Gute Nachricht, nämlich: Die von Gott bestimmte Zeit ist da. Sein Reich wird sichtbar in der Welt. Ändert darum euer Leben und glaubt dieser Guten Nachricht.“

Als das Römische Reich durch Machtkämpfe im Inneren zerrüttet war und verwickelt in Kriege mit äußeren Feinden, und dann der Römische Kaiser ausrufen ließ, dass eine Schlacht siegreich geschlagen wurde, waren die Bürger erleichtert, dann war das zum Beispiel eine ‚Gute Nachricht‘.

Und so war es für die Römer eine ‚Gute Nachricht‘, als um das Jahr 70 herum der grausame und blutige Krieg zwischen den Römern und dem jüdischen Volk endete. Die römischen Truppen hatten Jerusalem erobert und samt Tempel mit dem Allerheiligsten dem Erdboden gleich gemacht. Über eine Million tote Juden. Knapp 100.000 Juden wurden in die Sklaverei verkauft. Das jüdische Volk, diesen Staat gab es nicht mehr. „Den Göttern sei `s gedankt!“ jubelten die Römer.

Und die Christengemeinde? – Die Römer machten keinen Unterschied zwischen Christen und Juden. Allesamt waren sie als Feinde des Reichs zum Abschuss freigegeben.

Aber vor allem waren es die inneren Zweifel, die der Christenheit zusetzten: Wie konnte Gott das überhaupt zulassen? Warum griff er nicht zu ihren Gunsten ein? Stellte sich auf ihre Seite? Insbesondere auf die Seite derer, die seinen Sohn Jesus Christus verehrten? – Greul und Verwüstung! Ja, das erlebten sie! – Tod und Teufel! Ja, das bekamen sie zu spüren! Aber nicht den verheißenen Anbruch des Reiches Gottes! Keine Gräber, die sich öffnen zum Klang der letzten Posaune! Keine himmlischen Heerscharen! – sondern nur die Vernichtung der an Gott Glaubenden. Sollte man da nicht besser die Seiten wechseln? Den Glauben aufgeben? Den Glauben an den, der da eben nicht kommt?

Sollte man stattdessen nicht besser auf diesen anderen setzten? Auf den Siegreichen? Auf den, der sich wirklich und sichtbar als mächtig erwiesen hat? Auf den neuen römischen Kaiser, auf Vespasian?

– Wie Jesus auch er ein Sohn Gottes – sagte man!

– Wie Jesus tat auch er – wohl erwiesenermaßen – Wunder: heilte Blinde, Taube und Stumme!

– Auch er war durch die göttliche Vorsehung gesandt – wurde behauptet!

Vespasian, der ist die „Gute Nachricht“ für alle Römer. Als die Truppen ihn zum Kaiser ausriefen, hörte das ganze Römische Reich diese ‚Gute Nachricht‘, auf Griechisch: ‚Evangelium‘, und dieses ‚Evangelium‘ lautete:

– Sieg über alle äußeren Feinde

– das Ende des römischen Bürgerkriegs

– ein wieder geeintes Reich unter des Kaisers Führung,

– Frieden und Sicherheit durch seine starke Hand,

– ein neues Zeitalter im Zeichen der „Pax Romana“, des römischen Friedens.

Da kommt man schon ins Zweifeln, wer denn wirklich „der Herr“ ist. Solche Zweifel nagen und bohren. Ja, sie drohen, den Glauben der jungen Christenheit von innen her aufzusprengen.

Doch dann erscheint in der Christengemeinde eine Schrift: „Das Evangelium / die ‚Gute Nachricht‘ über Jesus Christus, den wahren Sohn Gottes!“ – so die Überschrift. Ein Autor – später nennt man ihn Markus – hat das bekannte Material über Jesus gesichtet und verfasst zum ersten Mal ein gänzlich anderes ‚Evangelium‘ als das ‚Evangelium‘, das man aus dem Kaiserpalast kennt. Geradezu ein ‚Gegen-Evangelium‘. Markus erfindet den Begriff ‚Evangelium‘, also die ‚Gute Nachricht‘ nicht. Sondern Markus fragt, worin für Christenmenschen die wirklich „Gute Nachricht“ besteht. Mit seinen ‚Breaking News‘ will Markus der Christengemeinde neuen Halt und Orientierung geben.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage. Wer ist für Christen dieser Jesus eigentlich? – Und Markus gibt Antwort:

– dass man Jesus am Ende verhaftet hat,

– dass man ihn gefoltert hat, und

– dass man ihn umgebracht hat. –

Das ist ja eine tatsächlich ‚Gute Nachricht‘. Eine echt ‚froh machende Botschaft‘. Das tröstet total. Oder?

Nein, die wirklich ‚Gute Nachricht‘ dahinter bzw. darüber hinaus lautet:

– dass er am 3. Tag auferweckt wurde vom Tod!

Ja, es geschieht das für die Jünger zunächst Unfassbare: Jesus wird gefangen genommen, gefoltert und hingerichtet. Er stirbt den unehrenhaften Tod eines Verbrechers am Kreuz. Und kein Gott ist da, der dies verhindert.

Aber dann: Den kleinmütig gewordenen, von Zweifeln geplagten Frauen wird urplötzlich die wirklich gute Nachricht, das „Evangelium“ schlechthin zuteil durch einen Boten Gottes: „Was sucht ihr Jesus, den Lebendigen, bei den Toten? Gott hat ihn auferweckt vom Tod. Ob das wahr ist, könnt ihr sehen und erleben in eurem Alltag. Bleibt auf seiner Spur und ihr begegnet ihm!“(Mk.16,6-7)

Eine wirklich ‚Gute Nachricht‘! Jesus lebt! Gott hat ihn auferweckt, d.h. Gott hat ihn entgrenzt in Raum und Zeit hinein. Bedeutet: Er war gestern, er ist heute und er wird morgen sein. Überall.

Die kleine Schar der christlichen Gemeinden hat diese Schrift, dieses Evangelium, gelesen und sie haben diese Botschaft als wahrhaftig erlebt und erfahren: dass der lebendige Jesus für sie da ist. Sie haben deshalb diesen Impuls, der von dem Evangelium des Markus ausging, offensichtlich aufgenommen. Denn sie sind ihrem Herrn treu geblieben und haben nicht die Seiten gewechselt – hin zur Macht, hin zu Kaiser Vespasian.

Vespasian ist gestorben, wie alle Menschen sterben. Doch von Gott auferweckt wurde nicht er, sondern Jesus. Dieser Jesus, der mit seinem ganzen Leben für ein ganz besonderes Programm stand: für die Liebe und das Leben! Für die Liebe zu Gott und für die Liebe zu den Menschen!

Wenn wir, liebe Gemeinde, in dieser Spur bleiben, ist uns keineswegs damit verheißen, dass es uns immer gut gehen wird, dass wir Erfolg haben, dass uns Leidvolles und Schmerzen und der Tod erspart bleiben. Verheißen ist allein, dass wir ihm als Lebendigen begegnen können. Dem, der schon jetzt Zeichen des Himmels auf uns und über uns kommen lässt.

Das stärkt uns, das allein verleiht Gewissheit und lässt unsere Herzen heilen. „Nicht gebe ich, wie die Welt gibt“, sagt Jesus. Er gibt mehr, viel mehr. Er gibt Frieden, inneren, göttlichen Frieden. Er ist unser Friede. Amen.

– Lied: EG 557,1-2

Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit,

erhellt den Tag, dass es jeder spürt:

Licht der Liebe, Lebenslicht, Gottes Geist verlässt uns nicht.

Ein Licht weist den Weg, der zur Hoffnung führt,

erfüllt den Tag, dass es jeder spürt:

Licht der Liebe, Lebenslicht, Gottes Geist verlässt uns nicht.

– Fürbitte:

Komm, Herr, wir brauchen dich auf der dunklen Erde,

dass die Welt von deinem Licht immer heller werde!

Herr Jesus Christus,

wir freuen uns, dass du unter uns lebendig bist und zu uns kommst:

als Heiland für die Armen,

als Bruder der Ausgestoßenen,

als Tröster der Betrübten,

als ein Freund der Menschen.

Komm, Herr, wir brauchen dich auf der dunklen Erde,

dass die Welt von deinem Licht immer heller werde!

Komm du zu allen, die Angst haben, die Not leiden,

zu den Hungrigen, zu denen, die krank sind,

zu denen, die trauern.

Komm, Herr, wir brauchen dich auf der dunklen Erde,

dass die Welt von deinem Licht immer heller werde!

Komm du zu allen, die keinen Freund haben,

zu allen, die verlacht werden, über die man sich lustig macht,

zu allen, die einsam sind und vergessen,

zu denen, die unter Krieg leiden und sich endlich Frieden wünschen.

Komm, Herr, wir brauchen dich auf der dunklen Erde,

dass die Welt von deinem Licht immer heller werde!

Und wie du es uns gelehrt hast, beten wir weiter: Vaterunser

– Lied: EG 557,3-4

Ein Licht macht uns froh. Wir sind nicht allein.

An jedem Ort wird es bei uns sein.

Licht der Liebe, Lebenslicht, Gottes Geist verlässt uns nicht.

Ein Licht steckt uns an, macht uns selbst zu Licht.

Wir leuchten hell, wie `s uns Gott verspricht.

Licht der Liebe, Lebenslicht, Gottes Geist verlässt uns nicht.

– Segen:

Sei gesegnet und behütet, bleibe bewahrt und getragen

von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist

heute und morgen und allezeit. Amen.

 

Andacht von Pfarrer Frithjof Tümmler zum „Matthäusevangelium“

Liebe Gemeinde,

zwar feiern wir in diesen Tagen noch nicht wieder Gottesdienste in unseren Kirchen, aber in Gedanken versammeln wir uns als Gemeinde – sind im Herzen miteinander verbunden – feiern miteinander diese Andacht.

Und Jesus Christus sagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20)

Ein gutes Wort. Ein Wort, mit dem Jesus uns Mut macht; er uns sein Versprechen gibt, bei uns zu sein. Das ist ein Wort aus dem Matthäus-Evangelium. Nur dort ist es aufgeschrieben und uns überliefert.

Andere Worte und Texte aus dem Matthäus-Evangelium sind uns wohl ebenso vertraut und bekannt. Ich denke dabei besonders an die Bergpredigt,

die deshalb so heißt, weil Jesus – so berichtet es Matthäus – damals auf einem Berg diese großen und wegweisenden Worte zu den Menschen gesprochen hat. Der Berg ist im Matthäus-Evangelium immer der Ort besondere Gottesnähe und Gottesoffenbarung. Jesus – Sohn Gottes – bringt den Menschen Gott nah und ruft sie zum Glauben und zum Handeln.

So z.B. in den Seligpreisungen (Matthäus 5):

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

Liebe Gemeinde,

Die Bibel! Sie ist äußerlich betrachtet ein einzelnes große Buch

Doch wenn man sie aufschlägt und hineinschaut, wird schnell deutlich:

Das ist ja nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Büchersammlung – eine Bibliothek.

Da gibt es das Alte Testament und das Neue Testament! Man sagt auch das Erste und das Zweite Testament! Und diese beide großen Teile der Bibel wiederum bestehen aus vielen einzelnen Texten – Schriften und Briefen.

Das Neue Testament beginnt mit den vier Evangelien: Matthäus – Markus – Lukas und Johannes. Sie erzählen die Geschichte von Jesus. Sie erzählen von seinem Leben, seinen Worten und seinen Taten. Jeder Evangelist erzählt auf seine Weise – setzt besondere Schwerpunkte – hat einen eigenen Blickwinkel – will die Leserinnen und Leser auf dieses oder jenes genauer hinweisen. Allen gemeinsam ist aber, dass sie ihre Leserinnen und Leser zum Glauben an Jesus Christus führen wollen.

Vergleicht man die Evangelien miteinander, erkennt man sehr schnell, dass Matthäus, Markus und Lukas an vielen Stellen übereinstimmen – bis in den Wortlaut und die genaue Reihenfolge der Geschichten. So sind die meisten Bibelforscher deshalb heute auch der Überzeugung, dass Markus als das kürzeste Evangelium auch das älteste Evangelium ist, und Matthäus und Lukas sein Evangelium gekannt und mit weiteren Texten ergänzt haben.

Dann wäre es eigentlich richtig, wenn das Neue Testament mit dem Markus-Evangelium beginnen würde. Doch gibt es – meines Erachtens – andere gute Gründe, warum gerade das Matthäus-Evangelium am Anfang steht.

Wie kein anderer Evangelist hat Matthäus den jüdischen Glauben und den Glauben an Jesus Christus miteinander verbunden. Für ihn hat sich in Jesus Christus erfüllt, was in den Jahrhunderten zuvor von den Propheten vorausgesagt worden ist. Das Matthäus-Evangelium ist damit ein wichtiges und festes Bindeglied zwischen jüdischem und christlichem Glauben – zwischen 1. und 2. Testament.

Matthäus geht es dabei besonders um den Zusammenhang von ‚Verheißung und Erfüllung‘. So kann man das in seinem Evangelium immer wieder lesen.

Verheißungen aus dem Alten Testament werden von ihm zitiert und gesagt:

In Jesus Christus haben sich diese Verheißungen jetzt erfüllt.

Also versteht und glaubt doch: ER ist der Ursprung und der Retter der Welt.

Warum Matthäus gerade diese Darstellung gewählt hat? Und: Wer dieser Matthäus überhaupt war? Über ihn selbst erfahren wir in seinem Evangelium nichts. Sogar seinen Namen nennt er an keiner Stelle. Erst in späterer Zeit wurde dem Zöllner Matthäus, einem der zwölf Jüngern von Jesus, dieses Evangelium zugeschrieben. Aber die Art und Weise wie dieses Evangelium geschrieben ist, lässt einige Rückschlüsse auf den Verfasser zu:

Er hat sicher zu einer christlichen Gemeinde gehört, die aus dem Judentum hervorgegangen ist. Die Worte und Bilder, die er benutzt, sind damals besonders den judenchristlichen Menschen vertraut. So ist es ihm sehr wichtig, Jesus als den Messias zu beschreiben – also den im Judentum erwarteten von Gott gesalbten König und Herrscher.

  • Jesus ist für ihn aufs engste mit dem jüdischen Volk verbunden – so zeigt er es mit dem Stammbaum am Anfang.
  • Jesus ist der letzte große Lehrer und Prophet – so zeigt er es, in dem er Jesu Worte in fünf großen Reden zusammengestellt hat.
  • Jesus ist er Retter der Welt – so zeigt er es – wie alle anderen Evangelien auch – mit der ausführlichen Geschichte von Jesu Tod und Auferstehung.

Diesen Jesus jetzt allen Menschen bekannt zu machen und sie zum Glauben zu rufen, unterstreicht er am Ende seines Berichtes eindrucksvoll.

Wer kennt sie nicht, die letzten Worte des Matthäus-Evangeliums (Mt 28,18-20). Worte, die stark machen – ermutigen – einen Auftrag geben und die Zusage schenken, dass wir nicht damit allein gelassen sind:

Jesus Christus sagt:

„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:

Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Amen. 

Gebet

Barmherziger und heiliger Gott,

wir danken Dir für Deine Nähe und Liebe.

Du hast den Bund mit Abraham geschlossen.

Ihn hast Du gesegnet und seine Nachkommen:

das Volk Israel und die weltweite Gemeinschaft der Christen.

Lass uns als Schwestern und Brüder – ob jüdisch, ob christlich nach Dir suchen, nach Deinem Willen fragen und aus der Kraft Deiner Nähe leben.

Jesus Christus – unser Retter,

wir danken Dir für Deine Nähe und Liebe.

Dir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden:

Die Macht der Liebe – die Macht der Vergebung – die Macht über den Tod.

Stärke unseren Glauben.

Heiliger Geist – unsere Lebenskraft

Wir danken Dir für Deine Nähe und Liebe.

Du sendest uns in die Welt. Du hilfst uns, unsern Glauben zu bezeugen,

nach unserer Verantwortung in dieser Welt fragen und uns für die Bewahrung der Erde und die Stärkung des Friedens einsetzen.

Bleibe bei uns, jeden Tag bis zum Ende der Welt. Amen.

Segen

Gott segne und beschütze dich.

Er schenke dir Licht auf dem Weg, der vor dir liegt.

Er bleibe dir freundlich zugewandt und gebe dir Frieden – Amen.

Gemeindebrief  `BEI UNS`

Dreimal im Jahr erscheint unser Gemeindebrief ‚BEI UNS‘. Hier finden Sie die neuesten Informationen aus unserer Gemeinde

Februar2021

Liebe Gemeinde,

die Pfarrer und die Kirchenvorsteher*innen des Ev. Gesamtverbandes Guxhagen möchten Ihnen in dieser schwierigen Zeit etwas Mut und Hoffnung zusprechen. In den nächsten Wochen werden Sie an dieser Stelle immer mal wieder einen Hoffnungsbrief finden. Sicherlich ist für jeden etwas dabei, aus dem man Hoffnung schöpfen kann.

Hier geht´s zum 1. Hoffnungsbrief: Hoffnungsbriefe 1

Der 2. Hoffnungsbrief: Hoffnungsbriefe 2

Pfarrer

Pfarrer Frithjof Tümmler

Pfarramt Guxhagen-Breitenau 1

Ellenberger Fußweg 7

34302 Guxhagen

So können Sie mich erreichen:

Tel.: 05665/2200

Email: pfarramt1.guxhagen@ekkw.de

Pfarrer Uwe Krause

Pfarramt Guxhagen-Breitenau 1

Am Buschgraben 13

34302 Guxhagen-Ellenberg

So können Sie mich erreichen:

Tel.: 05665/9699735

Email: uwe.krause@ekkw.de

Pfarrer Tobias Heiner

Pfarramt Guxhagen-Breitenau 2

An der Kirche 2

34302 Guxhagen-Wollrode

So können Sie mich erreichen:

Tel.: 05665/4407

Email: pfarramt2.guxhagen@ekkw.de

Kirchenvorstände – Wahlperiode 2019-2025

Ellenberg:

Gerhard Bobel-Wunsch, Otto Bohn, Lothar Kraß, Karl-Werner Kunz, Sonja Steinmüller, Renate Walter,  Pfr. Uwe Krause, Pfr. Frithjof Tümmler (Vorsitzender)

Kirchenälteste: August Bachrodt, Rosemarie Opfer

Grebenau:

Klaus Döring, Petra Döring, Bettina Gerlach, Anita Grunewald, Anna Siebert, Martina Siebert, Pfr. Tobias Heiner (Vorsitzender)

Kirchenälteste: Liesel Gerlach, Marianne Bornemann

Guxhagen:

Sandra Eberth, Anja Gerhold, Ina Gröbner, Birgitt Hörle, Frank Kilian, Gisela Lessing, Uta Malm, Angela Merz-Gintschel, Michael Neubauer, Andreas Pabst, Mario Reinbott, Brigitte Vogt, Pfr. Tobias Heiner, Pfr. Uwe Krause, Pfr. Frithjof Tümmler (Vorsitzender)

Kirchenälteste: Gerhard Bätzing, Hannelore Kilian, Marlen Riemann

Wollrode:

Andreas Döring, Susanne Genuit, Martina Hartmann, Karin Mauermann-Sperling, Michael Paul, Horst Wenzel, Pfr. Tobias Heiner (Vorsitzender)

Kirchenälteste: Günter Bartaune, Emil Jung, Marlies Schmidt, Dieter Schulze

Gemeindebüro

Dienstag      14.00-17.00 Uhr

Donnerstag  09.00-12.00 Uhr

Pfarrsekretärin im Kirchenbüro

Sandra Reinbott

Tel.: 05665/2512

Sandra.Reinbott@ekkw.de

Kinder- und Jugendarbeit

Kinderspielkreis Regenbogenland

Kinderspielkreise „Regenbogenland“: Mo-Fr, 9.30-11.30 Uhr, im Ev. Gemeindehaus (Ellenberger Fußweg 7) Seit 25 Jahren gibt es in unserem Kirchspiel die Spielkreise „Regenbogenland“. Die Gruppen treffen sich mit unseren Mitarbeiterinnen an einem Vormittag in der Woche. Im Spielkreis bleiben die Kinder nach einer längeren Eingewöhnungsphase allein. Diese Kinder kommen an zwei Vormittagen.

Leiterin Regenbogenland

Elke Becker, Tel.: 05665/1415

Mitarbeiterin Regenbogenland

Simone Wicke, Tel: 05665/2073

Kirchenmusik

Ein großes Jubiläum

Seit 40 Jahren ist Irene Wunsch Organistin und stellt sich somit Woche für Woche in den Dienst der Gemeinde.

Angefangen hat alles mit dem damaligen Dorfschullehrer Röder aus Ellenberg, bei dem sie Klavierunterricht hatte. Der hat schon gleich das Talent entdeckt, welches in Irene schlummerte und geweckt, indem er ihr die Kirchenorgel zeigte und erklärte. Da durfte sie nun jeden Tag üben—außer samstags, da hat er seinen Gottesdienst in der Kirche vorbereitet.

Ihre ersten Gottesdienste spielte sie unter Pfarrerin Helga Mantels in Grebenau, Wagenfurth, Lobenhausen und Körle. Das gestaltete sich manchmal recht schwierig, da die alte Orgel oft nicht spielte, wenn mal wieder ein Drahtseil in der Orgel heruntergefallen war.

Ihre erste Christmette spielte sie bei Pfarrer Heubner in Körle und bekam als Belohnung damals eine Schallplatte. Das war damals ein großartiges Geschenk.

In den Genuss, in Guxhagen spielen zu können, kam sie nur, wenn die damaligen Organisten Winfried und Edwin Röder nicht konnten. So geschah es dann auch in 1977, als sie spontan einspringen musste, und der damalige Pfarrer Klaus Dietrich sie im Anschluss daran fest verpflichtete. Kurz darauf spielte sie ihren ersten selbstständigen Abendmahlsgottesdienst. Sie war so aufgeregt, dass sie nach dem 1. Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ nicht mehr wusste, wie es weitergeht.

Das Spielen im Gottesdienst hat ihr in den ganzen 40 Jahren sehr viel Freude bereitet und dabei hat sie natürlich auch schon so einiges erlebt. „Ab und zu“, sagt sie und lacht, „kommt es schon mal vor, dass die Helfer bei Beerdigungen mich nicht kennen und wenn ich sie dann um ein Liedblatt bitte, bekomme ich zur Antwort, ich könne mir vorne am Eingang eins holen. Aber manchmal gibt’s dann auch schon keine mehr“ Wirkliche Missgeschicke hat es eigentlich nie gegeben.

„In einem meiner ersten Adventsgottesdienste“, erinnert sie sich „ist auch schon mal ein Gottesdienstbesucher in der Kirchenbank gestorben.“

Ich habe mir erlaubt, mal eine kleine Rechnung aufzustellen, um Irenes Einsatz in Zahlen darzustellen:

40 Jahre x 52 Wochen = 2.080 Sonntage

40 Jahre x ca. 14 Zusatzgottesdienste = ca. 560

(Ostern, Weihnachten, St. Martin, Einschulung, etc.)

Hochzeiten und Beerdigungen nicht mitgezählt. Alles in allem waren es sicherlich mehr als 3.000 Einsätze.

In diesen 40 Jahren hat sich natürlich auch in Irenes Privatleben einiges verändert. Sie hat geheiratet und hat drei Kinder bekommen. Außerdem betreibt sie noch die Landwirtschaft. „Das hätte sich ohne die Hilfe meiner Mutter alles gar nicht umsetzen lassen können“, sagt sie.

Auch ihren Kindern konnte sie die Liebe zur Musik weitergeben. So spielt Tochter Eva-Regina die Kirchenorgel in Besse, außerdem spielt und dirigiert diese auch den Posaunenchor Wollrode und leitet den Gospelchor Obervorschütz/Maden. Sohn Manuel hat den Organistendienst in Obervorschütz und Maden und leitet den Projektchor Wolfershausen. Außerdem ist er aktives Mitglied im MGV Ellenberg. Irene selbst und Manuel spielen ebenfalls mit Begeisterung im Posaunenchor Wollrode mit. Und Irenes Ehemann Gerhard ist Mitglied im Kirchenvorstand Ellenberg, sodass auch hier der Bezug zur Kirche gegeben und somit der Rückhalt der gesamten Familie garantiert ist. Es gibt wohl kaum jemanden, der besser geeignet wäre so viele Jahrzehnte im Dienste der Kirche zu stehen, als sie—wo sie doch selbst ein Christkind (25.12.) ist. So schließt sich der Kreis.

Natürlich hat Irene auch ein Lieblingslied, welches sie immer wieder gerne spielt und sich freut, wenn die Gemeinde mitsingt. „Gloria sei dir gesungen“

Ganz wichtig ist ihr, dass sie nicht alleine dieses 40jährige Jubiläum feiern kann. Denn auch die Orgel in der Klosterkirche kann auf diese Zahl zurückblicken. Irene hat zugeschaut, wie diese Orgel aufgebaut wurde und ist demnach auch die erste Organistin gewesen, die auf dieser Orgel gespielt hat. Deshalb ist es ihr auch enorm wichtig, dass die Seitenwände repariert werden können und die Kirchenwand entsprechend bearbeitet wird. Dort gibt es Ausblühungen, die beseitigt werden müssen. Nur dann kann die Orgel den Gottesdienstbesuchern noch viele Jahre Freude bereiten. Hierfür sind natürlich Spendengelder notwendig.

Ein abschließendes Wort:

„Es wird alles gut, weil alles von Gott gelenkt wird.“

Welch großes Gottvertrauen.

Vielen Dank für die vielen Jahre mit Dir liebe Irene Wunsch

(Anja Gerhold im Gespräch mit Irene Wunsch)

 

„Gottesdienst ist leben, nicht still sitzen“

Unter diesem Motto ist Kai Schulze seit dem 01. Oktober 1996 der Organist der Kirchengemeinde in Wollrode und in Grebenau. Seit nunmehr mehr als 20 Jahren begleitet er mit seiner Orgelmusik die Gottesdienste in diesen Gemeinden und darüber hinaus. Vor dieser Zeit hat er bereits in den Orten Dennhausen und Dittershausen mehrere Jahre die Orgel in den Gottesdiensten gespielt. Die Organistentätigkeit ist eine wöchentliche Verpflichtung und das nun schon seit über 20 Jahren. Da stellt sich die Frage, wie dies mit der Familie zu vereinbaren ist? Sicherlich ist hier und da mal ein leichtes Stöhnen innerhalb der Familie zu hören, wenn der Sonntagsausflug erst um 12:00 Uhr beginnen kann, aber im Großen und Ganzen stehen alle hinter ihm. Pamela, seine Frau, hat auf diese Frage bereits vor ein paar Jahren geantwortet. „Ich kenne ihn nur mit Gesangverein, Handball, Posaunenchor und Orgel spielen, so isser. Das habe ich alles mitgeheiratet!“

Warum aber, setzt sich ein Jugendlicher an die Orgel? Kai hat als Kind mit dem Kinderkeyboard begonnen, welches 20 Lieder eingespeichert hatte. Diese spielte Kai relativ schnell nach und auch Lieder aus dem Radio wurden so gut wie möglich nachgeeifert. Ein Bekannter seiner Eltern meinte daraufhin, dass Kai unbedingt Unterricht bekommen sollte. Welch ein Glück! In der Musikschule in Melsungen erlernte Kai Keyboard- und später Heimorgel spielen. Eine Zeitlang ist er auf Feiern als Alleinunterhalter aufgetreten. Doch vom Alleinunterhalter zum Kirchenmusiker ist ein großer Schritt. Er wurde durch seinen Opa und seine Mutter ermutigt, ging als Kind in den Kindergottesdienst und war 10 Jahre Küster in der evangelischen Kirchengemeinde in Wollrode. In der Zeit als Küster hat ihn die Orgel, auch wenn diese in Wollrode nicht sonderlich groß ist, immer begeistert. Es machte ihm einfach unglaubliche Freude, wenn er „Alle meine Entchen spielt“ und es wie ein Orchester klang.

Jeden Sonntag, seit 20 Jahren, Kirchenmusik zu machen und Gottesdienste zu gestalten, das ist eine Herausforderung an seine Familie und ihn selbst. Dennoch macht es ihn nach eigenen Angaben immer wieder glücklich zu musizieren: „Orgelkonzerte könnte ich mir selber nicht jeden Tag anhören, aber selbst zu musizieren ist großartig“, sagt Kai Schulze. Wenn er ein Stück von Bach oder Pachebel spielt, denkt er oft darüber nach, ob es der Gemeinde gefällt.

Viel hat Kai in seiner langjährigen Organistentätigkeit erlebt. Trauriges? Gott sei Dank, nein! Fröhliches? Ja! Jedes Mal, wenn er aus der Kirche geht und ein Kirchgänger Worte benutzt wie: „Die Predigt war gut, aber Dein Ausgangsstück, das werde ich den ganzen Tag pfeifen!“, „Danke!“; wenn spontan geklatscht wird; oder aber wenn die Gemeinde bei bekannten Ausgangsstücken wie: „Geh aus mein Herz“, „Tochter Zion“, Von guten Mächten“ oder, oder, oder mit einstimmt. Dann macht ihn das fröhlich. Für ihn ist es das Schönste, wenn die Menschen sich mit ihm gemeinsam über die Musik freuen können oder er ihnen damit ein kleines Lächeln schenken kann. Das ist es, vielleicht verbunden mit einer guten Predigt, was ihn jeden Sonntag von neuem ermutigt in die Kirche zu gehen.

Besondere Momente gab es sicher viele. Aus dem Familienalbum ist ein solches Foto entnommen als er auf der Bamberger Orgel spielen durfte. Ein sicher besonderer Moment!

Paul Gerhardt ist sein Lieblings-Kirchenliederdichter. Am liebsten mag er die Lieder: „Großer Gott wir loben dich“, Von guten Mächten“, „Der Tag mein Gott“, „Ich lobe meinen Gott“, „Bleib bei mir Herr“ und „Herbei o ihr Gläubigen“.

Wenn er aber nicht in der Kirche ist und nicht an der Orgel sitzt, dann hört er auch Musik, diese ist dann aber von Queen, ABBA, etc. und alles was nach „seinem Sinn“ gut ist. Dazu gehören auch eine Menge klassisches Liedgut oder Volksmusik. Da möchte er sich nicht festlegen. Selbst einem Schlagzeug-Solo könnte Kai eine halbe Stunde zuhören.

Nach über 20 Jahren Organistendienst in Wollrode und Grebenau vermisst er seine Ausbildungszeit in Schlüchtern. Dort konnte er muszieren, essen, musizieren, essen, musizieren, Spaß haben mit anderen Musikern, schlafen und alles wieder von vorne beginnen. Leider ist so nicht das Leben, aber es macht für zwei Wochen sehr viel Spaß.

Kai hat einen Wunsch: Wer ein Instrument kann, darf gerne im Gottesdienst alleine oder mit ihm gemeinsam musizieren. Wer ein Lieblings(Kirchen)lied hat, wer Ideen zur (musikalischen) Gestaltung der Gottesdienste hat, soll diese ihm mitteilen, denn Gottesdienst ist leben, nicht still sitzen.

Auf die Frage, was er noch sagen möchte, hat Kai geantwortet: „Ich möchte Gott danken, dass ich in der Kirche Orgel spielen darf. Ich möchte danken, dass meine Familie Sonntag für Sonntag so tolerant ist, mich in die Kirche gehen zu lassen und nach Möglichkeit gerne mitkommt. Danke an alle die mit mir in der Kirche Musik machen. Danke an Frau Bechler und Herrn Muche, die mir guten Unterricht erteilt haben, obwohl ich leider keine Klaviervorkenntnisse habe. Danke, an alle, die mit mir Spaß am Musizieren haben.“

Und da können wir uns nur anschließen und DANKE sagen, danke an Pamela und deine Kinder, die diesen Dienst unterstützen, aber ein besonders großes DANKE geht an Dich, lieber Kai, denn ohne Dein Engagement und Deinen Einsatz wären unsere Gottesdienste nur halb so schön. Du erst bereicherst und unterstützt das gesagte Wort mit Emotionen und mit Gefühl. Danke für die stützenden Töne, in traurigen Momenten und den fröhlichen Ohrwurm, wenn wir die Kirche verlassen.

DANKE für DEINE MUSIK!

(Sandra Eberth war im Gespräch mit Kai Schulze)

Leider kann sich der Kirchenchor im Moment nicht treffen.

Leider gibt es im Moment keine Treffen des Posaunenchores.

Gruppen und Veranstaltungen

Leider kann der „Abend mit der Bibel“ im Moment nicht stattfinden.

Der Bastelkreis muss leider im Moment ausfallen.

 

Im Moment kann leider kein Frauenfrühstück stattfinden.

Gerd Altmann auf Pixabay

Einladung zur Konfirmandenzeit

Herzlich laden wir zum neuen Konfirmandenkurs in unseren Kirchengemeinden ein. Wir bereiten uns auf die Konfirmation in 2022 vor.

Alle interessierten Mädchen und Jungen, die im Augenblick die 7. Klasse besuchen, sind herzlich eingeladen und werden vom Kirchenbüro angeschrieben.

Sollten Sie keinen Brief aus dem Kirchenbüro erhalten, melden Sie sich bitte telefonisch bei Pfr. Tümmler (Tel. 2200) oder Pfr. Heiner (Tel. 4407).

Wir leben im Moment in einem Ausnahmezustand. Der Virus beherrscht oder beeinflusst alle Bereiche des Lebens. Und das gilt auch für die Konfirmandenarbeit. Ohne Ausnahmezustand hätten wir längst mit Eurer Konfirmandenzeit begonnen. Im Stillen hatten wir gehofft, mit präsentischem Unterricht beginnen zu können. Das erleichtert so manches. Bisher war das nicht möglich. Doch nun wollen wir einen Anfang wagen.

Wir möchten je ein Elternteil und Euch Konfirmandinnen und Konfirmanden zu einem Begrüßungsgottesdienst einladen. Am Samstag, den 24.04.2021 wollen wir uns um 10.00 Uhr in der Klosterkirche Guxhagen zusammenfinden. Dabei gelten die Corona-Regeln: Abstände einhalten, Masken tragen, Hände desinfizieren, in Listen eintragen. Wir feiern eine kleine Andacht und im Anschluss werden wir Euch erklären, wie der Konfirmandenunterricht unter Corona-Bedingungen stattfinden wird. Dabei hat es sich bisher bewährt, sich an dem zu orientieren, was der Staat für das Schulwesen vorgibt. Gegenwärtig scheint sich eine Öffnung für mehr präsentischem Unterricht abzuzeichnen. Aber wir werden sehen.

Über allem aber sollt ihr wissen, dass wir uns auf Euch freuen! Und dass wir aus allem das Beste machen wollen. Wir Christen haben eine Hoffnung, die über diese Welt mit ihren (Corona-) Problemen hinausweist. Über den Grund dieser Hoffnung wollen wir Euch Rechenschaft ablegen! (1.Petr. 3,15b). Wir freuen uns über die gemeinsame Konfirmandenzeit mit Euch.

Konfirmation 2021

Wir freuen uns, dass wir unter Einhaltung von Abstands- und Hygiene-Regeln mit der Konfirmandenarbeit fortfahren können.

Pfarramtsbezirk I (Pfarrer Krause)

Gruppe 1, dienstags um 16.30 Uhr

Gruppe 2, dienstags um 17.30 Uhr, jeweils im Ev. Gemeindehaus Guxhagen

Pfarramtsbezirk II (Pfarrer Heiner): Wir treffen uns im Moment digital

Gruppe 1, dienstags um 16.00 Uhr

Gruppe 2, dienstags um 17.15 Uhr, jeweils im Pfarrhaus Wollrode

Konfirmation 2020

Bereits konfirmiert wurden:

In Grebenau am 07.06.2020:

Lennard Hamp und Martha Elisabeth Müller

In Guxhagen am 28.06.2020:

Tom Lars Becker, Nils Freitag, Jan Hofmann, Lilly Hofmann und Laurenz Ries

In Wollrode am 30.08.2020:

Fynn Baumann, Maja Amelie Fehr, Lara Louisa Genuit, Lukas Heilmeier, Emma Kremer, Leif Röllke, Jonah Schulze und Carolin Teis

In Guxhagen am 06.09.2020:

Louis Boll, Phil Hugo Brandenstein, Anna Döring, Katharina Fuchs, Alina Junge, Luis Junge, Lisa Marie Kirschweng, Larissa Mager und Till Monk

Folgende Konfirmanden haben sich entschieden ihre Konfirmation in 2021 zu feiern:

Aus Guxhagen:

Greta Fisseler, Marcel Gradwohl, Paul Graßhoff, Nia Sophie Hentschel, Amy Lauber, Nils Lichte, Madlene Lutz, Oskar Prediger, Elias Schäfer, Amy Schulze, Julia Ulrich und Jonas Weiser

Aus Ellenberg:

Leonie Böhm und Kevin Röhrig

Aus Grebenau:

Adrian Böhm, Lisa-Marie Fenge, Max Jung, Lina Kaiser und Jonas Peter

Der Mittagstisch muss leider im Moment ausfallen.

Im Moment muss leider der Gemeindenachmittag ausfallen.

Informationen

Kirchengemeinde Ellenberg   

S O L I   D E O   G L O R I A* – 1787                  (*Gott allein die Ehre)

…. aus diesem in die Steinumrandung des Eingangstores gehauenen Zeugnis geht vermutlich das Jahr der Kirchweihe der heutigen Kirche zu Ellenberg hervor. Allerdings sind darüber keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlegt, „weder in der Chronik Breitenau, noch an irgendeiner anderen Stelle in den Kirchenbüchern oder Kirchenrechnungen“ – so der damalige Pfarrer Klaus Dietrich in einer Festschrift zum Kirchenfest am 21. Juni 1987 anlässlich des 200-jährigen Kirchenjubiläums.

Zweifelsfrei belegt ist, dass am selben Ort eine Vorgängerkirche stand. Diese wird im „Inventarium oder Verzeichnis der Pfarrkirche im Closter Breidenau samdt den Filialen Buchenwerda und Ellenberg…..“, das der Pfarrer Christianus Hugo im Jahr 1641 geschrieben hat, erwähnt, jedoch mit dem Eingeständnis versehen: “…von wem und wann sie erbaut, weiß niemand….“

Einige Funde deuten darauf hin, dass sie im gotischen Baustil errichtet war. Wahrscheinlich sind beim Bau der heutigen Kirche auch Bauteile der älteren verwendet worden. So stehen wohl die Holzpfeiler unter der Empore auf Steinsäulen des alten Gotteshauses und auch das behauene Steinpodest, auf dem die Kanzel steht, stammt vermutlich aus der Vorgängerkirche. Sicher ist jedoch, dass ein heute noch erklingendes „geringes kleines Glöcklein…von der Gemeine gezeuget 1626“ (Pfarrer Christianus Hugo, 1641, a.a.O.) in den Bestand der neuen Kirche übergegangen ist, wie auch ein Abendmahlkelch (aus 1658) und eine Zinnkanne für das Abendmahl (1690).

Heute hat die Ellenberger Kirche neben der alten kleinen zwei weitere Glocken. Die Glockenweihe einer großen und einer mittelgroßen Glocke fand 1952 statt. Deren Anschaffung war durch eine große Opferbereitschaft der Kirchengemeinde möglich geworden und notwendig, um die frühere, im Zweiten Weltkrieg konfiszierte, Glocke zu ersetzen.

In der mehr als 200-jährigen Geschichte der Kirche haben die Ellenberger immer wieder etwas für deren baulichen Erhalt und ihr Erscheinungsbild getan. Außen wird dieses heute insbesondere durch den restaurierten, mit schönen Schieferplatten verkleideten, Kirchturm mit Wetterfahne und Kirchturmuhr sichtbar.

Im Innenraum stehen der terracotta-farbige Steinfußboden, die hellen Wände sowie das kräftige Hellblau der Sitzbänke in einem harmonisch abgestimmten Kontrast zu der naturholzbelassenen Kanzel und des gleichartigen Altars. Das Farbspiel, angereichert durch leicht rosa getünchte Fensternischen und die ebensolche Deckengestaltung,   vermittelt einen „Hauch an Moderne“, die nicht zuletzt auch in dem an der Stirnseite oberhalb der Kanzel angebrachten Gemälde „Das Abendmahl“, (Lelah Ferguson, 1992) mit seiner großen Dimension und Farbenkraft zum Ausdruck kommt.

Zieht beim Eintreten in die Kirche dieses Bild den Blick auf sich, so tun dieses beim Ausgang die silbernen Pfeifen der in 1969 in der mittleren Emporenrundung eingebauten Orgel gleichermaßen.

An dieser Stelle soll der kleine Streifzug um und durch die Ellenberger Kirche enden. In 2017 wird sie 230 Jahre alt – sicherlich ein erneuter Anlass, darüber zu berichten; dann wohlmöglich mehr über Geschichten und Menschen, die mit ihr verbunden waren und sind.

(Lothar Kraß)

„Das Abendmahl“ – 25-jähriges Jubiläum eines Kirchenbildes

Einst zierte ein Bibelspruch die Wand hinter der Kanzel in der Ellenberger Kirche: „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft“ (Brief des Apostels Paulus an die Korinther, Kapitel 1 Vers 18). Er fiel einer Kirchenrenovierung zum Opfer, die sodann den Anblick einer „tristen, leeren“ Wand hinterließ, mit der sich die Kirchgänger nicht anfreunden konnten. Und der damalige Gemeindepfarrer Jürgen Henning bekam vom Kirchenvorstand den Auftrag, für eine schönere Wandgestaltung zu sorgen. Das war die „Geburtsstunde“ des jetzt vorhandenen und bereits in 1992 angebrachten Abendmahlbildes.

Ein besonderer Abendgottesdienst ganz im Zeichen des nunmehr 25-jährigen Bildjubiläums rief zunächst dessen Ursprung in Erinnerung, in den Pfarrer Henning anschaulich einzuführen wusste. Die Schöpferin des Bildes wie auch die auf ihm verewigten Darsteller biblischer Figuren, hatte er während seiner Pfarrstelle in der Hessischen Stipendiatenanstalt auf dem Marburger Schloss kennengelernt und dann für die Arbeit gewinnen und begeistern können. Ein lebendiger Gedankenaustausch der damals dabei gewesenen Kirchenvorstände und Kirchenglieder ließ zudem ihre intensive Teilhabe am Entstehungsgang des Bildes zu Tage treten. Zudem überbrachte Pfarrer Henning Grüße von der heute an der Universität Erfurt tätigen Künstlerin Lelah A. Bender-Ferguson.

Das Bild und seinen Namen „Das Abendmahl“ vor den Augen, ließ sich die Kirchengemeinde von Pfarrer Tümmler dieses Mal wohl besonders gern und dankbar zur Gemeinschaft und Feier des Abendmahles einladen.

(Lothar Kraß)

Kirchengemeinde Grebenau

Geschichte der Grebenauer Kirche

Bereits im Jahr 1430 gab es an dem jetzigen Standort eine Kirche mit ca. 100 Plätzen in Grebenau. Sie war nicht mit Ziegeln, sondern mit steinernen Platten gedeckt.

Im Jahr 1727 berichtete Pfarrer Fuchenbecker dem hochfürstlichen Gerenissimo nostrie, dass sich die Kirche in Grebenau in einem baufälligen Zustand befindet. Diese Kirche musste dann mit 24 Eichenstämmen gesichert werden.

1755 wurde ein Kostenvoranschlag für den Bau einer neuen Kirche in Grebenau eingeholt.

Es dauerte dann noch 11 Jahre bis zum Jahr 1766. Dann wurde mit dem Neubau der Kirche, so wie sie heute steht, begonnen. Für diesen Bau konnten die Gemäuer der alten Kirche noch genutzt werden. Die Gottesdienste während der Bauzeit wurden Sommer wie Winter im Freien abgehalten.

Eine Inschrift und ein Wappen aus dem Jahr 1776 im Inneren der Kirche erinnert noch heute an den Bau der Kirche.

Die Inschrift hat folgenden Wortlaut:

Zum wohlverdienten Gedenken des wohlseligen Herren Obristenlieuntnant Hundt, von welchem das Patronat dieser Kirche auf das Hochadlige Haus der von Buttlar auf Elbenberg gekommen, ist dieses Wappenschild hier aufgehangen im Jahr 1776, da diese Kirche durch seinen Beitrag des Fürstl. Consistoriums und des Hochadeligen Patrons teils auf Kosten der Gemeinde neu erbaut ist.

Die Kanzel in der Kirche wurde an der Ostseite vor dem Fenster gebaut. Sie war eigentlich an anderer Stelle geplant. Damals hätte man die Kanzel wirklich an einer anderen Stelle aufbauen sollen, da sie kaum genutzt wird, weil bei Sonneneinstrahlung durch das Fenster die Pfarrer/in auf der Kanzel von Gottesdienstbesuchern nicht gesehen werden kann.

Ein Kostenvoranschlag für eine Orgel für die Kirche wurde im Jahr 1836 eingeholt.

An der Nord- und Südseite im Kirchenschiff sind zwei Gedenktafeln zu Ehren der gefallenen Soldaten im ersten und zweiten Weltkrieg aus Grebenau und Wagenfurth angebracht worden. Die Verstorbenen aus Grebenau und Wagenfurth wurden bis in das Jahr 1846 auf dem Kirchhofplatz beigesetzt.

Im Glockenturm der Kirche, der 1912 und 1986 repariert bzw. renoviert wurde, befinden sich zwei Kirchenglocken. Die kleine Glocke hat eine bewegende Geschichte. Sie wurde im Jahre 1518 von der Firma Kortrock gegossen (in 2018 wird sie 500 Jahre alt). Im ersten Weltkrieg sollte sie geopfert und eingeschmolzen werden. Die Glocke wurde aber nicht eingeschmolzen und konnte anhand ihrer Inschrift Grebenau zugeordnet werden und fand so zurück an ihren Platz in der Grebenauer Kirche. Die zweite, größere Glocke wurde 1962 von der Firma Ringer gegossen.

1920 wurde die Kirche an die Stromversorgung angeschlossen.

Der Innenbereich der Grebenauer Kirche wurde zuletzt 1990 renoviert. Bei einer Baubegehung des Kreisausschusses im Jahr 2006 wurden gravierende Mängel auf dem Dachboden und am Dach der Kirche festgestellt. Für Notsicherungsmaßnahmen wurden im Jahr 2009 ca. 20.000 Euro ausgegeben. Für die vollständige Renovierung der Kirche (auch Innenbereich) sind nach Berechnungen eines Ingenieurbüros aus dem Jahr 2014 ca. 160.000 Euro veranschlagt.

Gottesdienste werden in der Grebenauer Kirche alle zwei Wochen abgehalten. Diese Gottesdienste könnten besser besucht sein. Aber einmal im Jahr ist die Kirche vollbesetzt. Dies ist an Heiligabend, wenn die Grebenauer Kinder ihr Krippenspiel vortragen.

500 Jahre Kirchenglocke in Grebenau 

 

Eine der ältesten Kirchenglocken in unserer Region läutet seit 500 Jahren in dem Kirchturm der Lulluskirche in Grebenau.

Die Bronzeglocke wurde im Jahr 1518 von einem der besten und bekanntesten Glockengießer der damaligen Zeit, von Hans Kortrog aus Homberg, gegossen. In einer eingeschlagenen Inschrift wurde das Gießdatum und der Ort, für den die Glocke bestimmt war, dokumentiert.

Diese Glocke hat schon einiges erlebt.:

Im 30-jährigen Krieg im Sommer des Jahres 1626 bei Plünderungen der Kaiserlich Bayrischen Armee wurde die Glocke nicht mitgenommen, weil ihr Wert als zu gering eingestuft wurde. Allerdings musste die Bevölkerung von Grebenau dafür bezahlen, dass die Glocke im Kirchturm hängen bleiben konnte.

Im ersten Weltkrieg 1914 -1918 wurde die Glocke allerdings geopfert. Sie sollte eingeschmolzen werden. Sie wurde auch aus dem Kirchturm entfernt, aber dann wohl vergessen und doch nicht eingeschmolzen. Sie wurde gefunden und anhand der Inschrift konnte man sie dem Glockenturm der Kirche von Grebenau zuordnen, wo sie dann auch wieder ihren Platz fand.

So kann man sich bis heute noch an dem schönen Klang dieser sehr alten bronzenen Kirchenglocke jeden Tag um 08 Uhr, um 12 Uhr und um 18 Uhr, sowie vor Gottesdiensten, Trauungen und sonstigen Gelegenheiten erfreuen.

Seit 1964 wird sie von einer zweiten größeren Glocke, die von der Firma Ringer gegossen wurde, unterstützt.

500 Jahre Kirchenglocke im Glockenturm der Kirche Grebenau!!!

Das war ein schöner Anlass ein Glockenfest zu feiern.

Am 03. Juni 2018 lud der Kirchenvorstand Grebenau in und um die Kirche zu einem ganz besonderen Gottesdienst ein.

Den Gottesdienst eröffnete der Posaunenchor Wollrode. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die musikalische Unterstützung!

Anschließend begrüßte Klaus Döring zum Glockenfest und erzählte einiges über die „Kleine Glocke“, die 1518 in Homberg gegossen wurde. Neben der kleinen Glocke gibt es auch noch die große Glocke, die allerdings noch nicht so alt ist. Interessant war, dass er noch eine 250 Jahre alte Fahne auf dem Dachboden der Kirche gefunden hatte, die die Jahreszahl 1768 trägt. Dies wäre glatt noch ein Grund, das nächste Jubiläum zu feiern.

Die sich anschließende Predigt gestaltete Pfarrer Heiner. Er betonte, dass die Glocke nicht nur läutet, sondern auch zu Liebe, Kraft, Besonnenheit und Glauben aufruft.

Zu Gast waren außerdem Herr Engelbrecht und Herr Willershausen, zwei Glockenspezialisten, die im Vorfeld die „Kleine Glocke“ genau untersucht hatten und viele interessante Informationen lieferten.

Sie ist eine aus Bronze gegossene Marienglocke und gleichzeitig der älteste noch vorhandene Kunstgegenstand des Ortes. Die Glocke weist Eisenablagerungen auf. Ein Hinweis, dass sie schon einmal auf rostigen Gegenständen gelegen hatte und längere Zeit gar nicht im Turm war.

Der Glockenton ist das zweigestrichene as und die „Kleine Glocke“ ist klanglich sehr gut. Die Jahreszahl 1518 befindet sich in römischen Zahlen auf der Glocke. Außerdem ist das Symbol einer Kupferschere auf ihr zu sehen, ein Zeichen von dem Kupferschmied Hans Kortrock, der die Glocke in Homberg hergestellt hatte.

Ein besonders schöner Moment war das bewusste Lauschen auf den Klang der „Kleinen Glocke“. Ja, sie ist schon etwas ganz Besonderes!

Insgesamt war es ein wirklich schöner Festgottesdienst und die Kirche war sehr gut besucht.

Auch beim sich anschließenden gemütlichen Teil des Festes blieben viele Gottesdienstbesucher und ließen sich Kaffee und Kuchen und anschließend leckere Bratwürstchen schmecken. Die Glocke konnte man anschließend noch im Turm besichtigen, was besonders den Kindern viel Spaß bereitete. Bei sehr schönem Wetter war dies ein gelungener Ausklang des Festes.

(Silke Oetzel)

Die Lulluskirche in Grebenau wird renoviert

Es war nicht zu übersehen: Wer im Sommer 2019 über die Fuldabrücke nach Grebenau herein fuhr, der sah die eingerüste Lulluskirche. Zimmermannsleute legten Hand an, um den Dachstuhl auszubessern und für einen neuen Ziegelbehang zu sorgen.

Der Kirchenvorstand Grebenau freut sich, dass die Instandsetzungsarbeiten inzwischen weitgehend abgeschlossen sind. Und es bestehen gute Aussichten, dass im nächsten Jahr die Innenrenovierung in Angriff genommen werden kann, für die weitere Mittel gegenwärtig beantragt werden. Im Moment liegen genehmigte Mittel in Höhe von ca. 220.000 € vor. Davon stammen ca. 70.000 € aus dem Verkauf des Pfarrhauses. Der restliche Betrag wird durch den Kirchenkreis und die Landeskirche finanziert.

Dass die Baumaßnahme dringend notwendig war, kann man den Fotos entnehmen. Im Dachgebälk mussten beschädigte und von Fäulnis und Pilzen befallene Balken ausgetauscht werden. Außerdem erhält das Dach in Abstimmung mit dem Denkmalschutz eine neue Eindeckung mit (teureren) Biberschwänzen. Die alten Ziegel haben ihren Dienst längst getan und konnten eindringende Feuchtigkeit nicht mehr hinreichend vom Gebäude fernhalten. Mit dieser dringenden und nicht mehr aufzuschiebenden Baumaßnahme kann der Erhalt des historischen Gebäudes hoffentlich für ein bis zwei Generationen als gesichert gelten. Alles liegt im Plan und geht gut voran. Und darüber kann man nur froh sein.

Schon jetzt bedankt sich der Kirchenvorstand für die Bauleitung beim Ingenieurbüro Albrecht, sowie bei allen Handwerkern, die bis jetzt Hand angelegt haben. Namentlich sei hier die Firma Wardeischke aus Bad Sooden-Allendorf genannt.

Geplant ist, die Kirche ab Oktober mit dem Erntedankfest „provisorisch“ wieder in Betrieb zu nehmen. Dass gebaut wurde und noch werden wird, wird man der schönen Lulluskirche dann noch ansehen. Auch die Orgel wird dann noch nicht zur Verfügung stehen. Aber die Heizung funktioniert und dem Zimmermann Josef hätte es gefallen. Weihnachten kann also kommen!

(Tobias Heiner, Pfr.)

Innenrenovierung der Kirche Grebenau

Mitte Juni 2020 soll es denn nun losgehen mit der Innenrenovierung der Kirche Grebenau. Etwas überraschend erreichte den Kirchenvorstand vor ein paar Monaten die Nachricht, dass die vorhandene Elektroheizung nicht mehr den modernen Sicherheitsvorschriften entspricht und durch eine neue ersetzt werden muss. Und mit ihr alle Elektro-Installationen. Die dafür nötigen Mittel müssen zusätzlich zu den bereits bewilligten beantragt werden. Der Kirchenvorstand Grebenau ist aber voller Hoffnung, dass das gelingt. Und vielleicht bleibt noch ein bisschen Geld für eine neue Beleuchtung und ein paar Verschönerungen.

Für das kirchengemeindliche Leben bedeutet dies, dass bis voraussichtlich Ende November keine Gottesdienste in der Lulluskirche stattfinden können.

Der Kirchenvorstand Grebenau beabsichtigt, in der Sommerzeit Gottesdienste unter freiem Himmel zu organisieren, die dann unter „Corona-Bedingungen“ stattfinden müssen. Ferner wird zu den Gottesdiensten in Guxhagen, Ellenberg und Wollrode ganz herzlich eingeladen.

Möge die renovierte Kirche mithelfen, das kirchliche Leben in Grebenau zu erneuern und zu bewahren!

(Tobias Heiner)

Kirchengemeinde Guxhagen

Zur Geschichte des Klosters Breitenau  

 

Das Benediktiner-Kloster Breitenau wurde 1113 von Graf Werner von Grüningen gestiftet. Im Laufe der nächsten drei Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem der reichsten und angesehensten Klöster in Nordhessen. Nach der Auflösung in 1527 (Reformation) wurde es landgräfliches Hofgut. Ende des 16. Jahrhunderts erfolgte der Abriss der Seitenschiffe der Kirche und deren Umbau zu Pferdestall und Scheune. Im 30jährigen Krieg (1618-1648) wurden unter anderem die drei Glocken und die wertvolle Bücherei geraubt.

Der Gottesdienst fand in der jetzt nicht mehr vorhandenen Nikolauskapelle auf dem Breitenauer Friedhof und danach in der Zehntscheune, erkennbar am Treppengiebel, statt. 1870/1871 (dt.-frz. Krieg) diente die Klosteranlage als Gefangenenlager für ca. 700 Franzosen.

1874 erfolgte neben anderen Umbauten auch der des Ostteils der Klosterkirche wieder zu einem Gotteshaus. Das Längsschiff und die noch bestehenden Gebäude wurden seitdem als Korrektionsanstalt und Landarmenheim, ab 1933/1934 als Konzentrations- und in den Kriegsjahren als Arbeitserziehungslager benutzt. Nach dem Krieg wurde ein Mädchenerziehungsheim untergebracht. Seit 1974 bleibt der Westteil der Kirche ungenutzt, andere Gebäude sind zu einer psychiatrischen Wohnanlage und zu einer Reha-Einrichtung umgebaut worden.

In der Zehntscheune befindet sich seit 1984 die „Gedenkstätte Breitenau“, die an das Geschehen in der NS-Zeit erinnert. Der Ostteil der Klosterkirche wird zum Teil für Kultur- und Informationsveranstaltungen genutzt, vor allem aber feiert hier die Evangelische Kirchengemeinde ihre Gottesdienste.

Hier finden Sie weitere Informationen: Kloster Breitenau

Radwegekirchen – Rastplätze für die Seele

Eine Vielzahl von Kapellen, Kirchen und Klöstern säumen das ständig länger werdende Radfahrwegenetz, auf dem immer mehr Menschen unterwegs sind, um mit dem Rad ihre Ausflüge, Reisen und Urlaube zu gestalten. Dieser Entwicklung entsprechend, hat die Evangelische Kirche Deutschland bereits in 2009 das Projekt „Radwegekirchen“ eingeführt. Sie sind ein Angebot vor allem an radfahrende Passanten zur Rast, Einkehr und Stille sowie nicht zuletzt auch zum Kennenlernen sehenswerter Kirchengebäude.

Die Nähe zum vielbefahrenen Radfahrweg (R 1) entlang der Fulda, frei zugängliche Eingangstore und einladende Innenräume machten es möglich, dass nunmehr auch die Kilianskapelle in Büchenwerra und die Klosterkirche in Guxhagen-Breitenau offizielle Radwegekirchen geworden sind. Während die Klosteranlage wohl insbesondere wegen ihrer historischen und kulturellen Bedeutung und der Gedenkstätte aufgesucht wird, lädt die direkt am Wege stehende Kilianskapelle eher als kirchliches Kleinod in modernster Architektur zum Besuch ein, die sie schon beim ersten Anblick als eine in ländlichen Regionen selten vorkommende junge Kapelle ausweist.

Wie auch immer – beide Kirchengebäude tragen fortan sichtbar das auf Radwegekirchen hinweisende Signet: Ein in Glas gefasstes leuchtend grünes Bild mit symbolhaft dargestelltem Radfahrer, Weg und Kirche.

Eingebettet in zwei würdige Veranstaltungen wurde diese offizielle Kenn- und Auszeichnung jeweils von der in der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck zuständigen Fachreferentin für sogenannte Offene Kirchen, Pfarrerin Nina Wetekam, überbracht:

In Büchenwerra am 28. Juni 2015 beim sehr gut besuchten und großartig dargebotenen Sommerkonzert des Jesberger Wohnzimmerchores im Beisein des Dekans unseres Kirchenkreises, Norbert Mecke, und in Guxhagen-Breitenau am 26. Juli 2015 im Rahmen des Kirchenfestes der Guxhagener Kirchengemeinden. So mögen beide neuen Radwegekirchen stets ein Ausdruck der kirchlichen Gastfreundschaft sein sowie dem Leib und der Seele zum „Auftanken“ dienen.

Orgelklang ohne Holzwurm – 166 501 Euro für Friedhofskirche investiert

Von Manfred Schaake

Die Gemeinde Guxhagen und die Evangelische Kirchengemeinde haben insgesamt 166 501 Euro in die Friedhofskirche investiert. Zur Einweihung ist ein Festgottesdienst geplant. Ein genauer Termin steht auch wegen der Corona-Krise noch nicht fest.

Der Holzwurm in der Orgel ist erfolgreich bekämpft, das Innere wurde in den bisherigen Farbtönen neu gestrichen, nach dem Einbau von Stahlelementen steht das gesamte Gebäude wieder auf festen, sicheren Füßen. Die Friedhofskirche wurde renoviert, die aus dem Jahr 1956 stammende Euler-Orgel restauriert. Die Zusammenarbeit sei sehr gut und habe sich bei der Sanierung der Kirche erfolgreich fortgesetzt, betonten Pfarrer Tobias Heiner und Bürgermeister Edgar Slawik in einem HNA-Gespräch. Die politische Gemeinde investierte 130 000 Euro, die Kirchengemeinde mit Zuschüssen 36 501 Euro – siehe Hintergrund.

Anfang der 1950-er Jahre war die Friedhofskirche an der Sellestraße erbaut worden – eine zweite evangelische Kirche neben der bekannten und weithin sichtbaren Klosterkirche. Die Friedhofskirche wird für Trauerfeiern sowie von Januar bis kurz vor Ostern als Winterkirche genutzt, aber auch für Andachten und sonstige Gottesdienste. Die Friedhofskirche ist im Eigentum der Gemeinde Guxhagen. Die Orgel hatte 1956 die Kirchengemeinde angeschafft. Unter anderem wegen starkem Holzwurmbefall und veralteter Elektrik bestehe dringender Renovierungsbedarf. Das hatte Pfarrer Frithjof Tümmler im Juni vorigen Jahres erklärt. Die Friedhofskirche sei für Guxhagen sehr wichtig.

Vor einem Jahr wurde die Orgel abgebaut und in die Orgelbau-Werkstatt Krawinkel in Trendelburg gebracht. Nun sind alle Teile generalüberholt, und alles wird in der Kirche wieder zusammengebaut.

„Herzlichen Glückwunsch, dass Sie solch eine Orgel besitzen.” Das hatte im Vorjahr bei der Übergabe der Zuschuss-Bescheide Oberkonservator Dr. Bernhard Buchstab von Landesamt für Denkmalpflege Hessen betont. Weil sie zur originären Ausstattung der Friedhofskirche gehöre und eine der wenigen Instrumente der Zeit sei, die noch unverändert erhalten seien, habe diese Orgel einen hohen Wert. Oft würden heute Orgeln aus dieser Zeit, die verändert wurden, mit viel Aufwand und teuer wieder „zurückgebaut”, oder aber sie seien gar nicht mehr vorhanden. Dr. Buchstab: „Ihre Orgel ist ein wertvolles Zeitdokument – gestalterisch mit dem Freipfeifenprospekt, technisch durch die noch erhaltenen elektropneumatischen Taschenladen und klanglich durch das zwischen romantisch und neubarock orientierte Pfeifenwerk, das auch wunderbar in die Friedhofskirche passt.”

Die politische Gemeinde nutzte die Orgelrestaurierung für drei größere Projekte: Die bisherige Behelfsheizung wurde durch eine Gasheizung ersetzt, der Innenanstrich erneuert und das Dach mit entsprechender Wärmedämmung instand gesetzt. Dabei wurden zugleich statische Probleme beseitigt, die plötzlich sichtbar wurden. Zusätzliche Stahlkonstruktionen trugen zur Sicherung des Gebäudes bei.

„Die Friedhofskirche hat eine Tradition neben der altehrwürdigen Klosterkirche”, sagt Bürgermeister Slawik, „es macht Sinn, die Gebäudesanierung mit der Restaurierung der Orgel zu verbinden.”

„Die gemeinsame Runderneuerung ist reibungslos gelaufen”, freut sich Pfarrer Heiner. Und: „Es ist eine große Freude, dass viel Geld ausgegraben werden konnte für den Erhalt unserer Dorfkultur. Das ist auch ein Stück Hoffnungszeichen. Die Orgel ist ein Erkennungszeichen unserer Kirche.” Pfarrer Frithjof Tümmler: „Möge dieser Kirchenraum auch in Zukunft vielen Menschen ein segensreicher Ort sein.” HINTERGRUND

HINTERGRUND

Geld von Kirche, Staat und Stiftung

Die Restaurierung der Euler-Orgel ist mit 36 501 Euro veranschlagt. Die Zuweisung der Landeskirche aus dem so genannten Orgelfond beträgt 18 250 Euro. Jeweils 3500 Euro kommen vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, der Sparkassen-Kulturstiftung und dem Kirchenkreis Melsungen, 7 751 Euro von der Kirchengemeinde Guxhagen – unter anderem aus dem freiwilligen Gemeindebeitrag. m.s.

Zusammenbau der Orgelpfeifen in der Winterkirche Guxhagen von links: die Orgelbauer Sophie Queck und Matthias Dreier, Pfarrer Tobias Heiner und Bürgermeister Edgar Slawik. In der Orgelbauwerkstatt Krawinkel in Trendelburg wurden alle Einzelteile von Grund auf überholt. Fotos: Manfred Schaake

Die Orgelpfeifen – die Einzelteile stehen vor dem Einbau auf der Empore.

Kann bald auch wieder für Trauerfeiern genutzt werden: Die Winterkirche in Guxhagen. Sie bekam eine neue Heizung und einen neuen Anstrich. Die gesamte Statik des Gebäudes wurde auf den neuesten Stand gebracht.

Kirchengemeinde Wollrode  

„Oh, was habt Ihr für eine schöne und freundliche Kirche, hier fühlt man sich ja richtig wohl“, so der Ausruf von Besuchern zu unserem Gotteshaus.

Ja, so sehen auch wir unsere Kirche im Ort, die etwa 160 Personen Platz bietet und seit Jahrhunderten für Albshäuser und Wollröder ihr kirchliches zu Hause bedeutet. Albshausen gehört schon seit 1412 zum Kirchspiel Wollrode. Früher hatten sie eine eigene Kapelle, die jedoch im Jahr 1422 abbrannte. Auch Körle gehörte seit 1299 zum Kirchspiel Wollrode und war bis zum Jahr 1981 Filialgemeinde. Übrigens war im 1. Weltkrieg Wollrode der Kirchengemeinde Guxhagen-Breitenau zugeordnet.

Aus alten Kirchenrechnungen und Rücksprache mit älteren Wollröder Bürgern sowie dem Heimatbuch „Geschichte und Geschichten über das Dorf Wollrode“ von Georg Margraf, Reinhard Ellenberg und Heinz Mainz aus dem Jahr 1998 kann noch folgendes zu unserem Gotteshaus ausgeführt werden:

Das Gebäude wurde im Jahr 1412 als Wehrkirche errichtet. Sie ist ein Rechteckbau, im Kern romanisch, aber in der Spätgotik verändert. Nach Beschädigungen im 30-jährigen Krieg wurde sie im Jahr 1648 sofort wieder aufgebaut und erweitert. Bis dahin lag der Eingang im Norden. Seit 1742 besteht die Kirche nach weiterem Umbau mit Vergrößerung in ihrem heutigen Zustand.

Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1662 und wurde 1970 in den heutigen Zustand versetzt. Der mit Blendornamenten versehene Taufstein lässt sich auf die Zeit um 1500 datieren.

In den Jahren 1934/1935 erfolgte eine Grundrenovierung mit dem Einbau einer Elektroheizung, elektrischem Geläut sowie Ausmalungen. Die Älteren können sich wohl noch an den Schriftzug am Seitenvorsprung erinnern: „Ihr seid nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge…“ . Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Glocken während der Woche über eine feststehende Leiter von außen geläutet. So nach Berichten von Ernst Reinbold und Heinz Mainz.

35 Jahre später im Jahr 1970 erfolgte unter Pfarrer Böttcher erneut eine Großrenovierung mit Umgestaltung des Innenraumes. So wurden die Sakristei (Sitzbereich des Pfarrers), die Sitzplätze des Kirchenvorstandes unter der Orgelempore, sowie der Aufgang zur Orgelempore entfernt.

Die Sitzbänke im Innenbereich erhielten eine neue Anordnung, damit die Sitzordnung zwischen Männern, Frauen, Jugendlichen und Konfirmanden offener und freier gestaltet werden konnten. Bis dahin saßen Frauen rechts auf den s.g. „Weiberbänken“, die jungen Mädchen links des Mittelganges, während sich die Männer auf der Empore bzw. die jungen Burschen an der Orgel niederließen.

Die Schutzmauer mit Schießscharten wurde erst im Jahr 1965 bis zur heutigen Höhe abgetragen

In den Jahren 1990-91 erfolgte eine farbliche Umgestaltung des Innenraumes. Die bis dahin doch recht düstere grau/grüne Farbe wurde durch die heutigen freundlichen Farben ersetzt, die Holzverkleidung an der Empore, sowie der Teppichboden im Altarbereich entfernt und die Heizung erneuert. Die Buntfenster auf der Westseite stammen aus dem Jahr 1959.

Eine sog. “Schlaguhr“ (etwa um 1800), die der Bevölkerung die Uhrzeiten akustisch angab, wurde später durch das Glockengeläut abgelöst und steht noch heute (zwar renovierungsbedürftig ) auf dem Dachboden.

Etliche Umbauten musste die Orgel aus dem Jahr 1799 über sich ergehen lassen. Nach mehreren Renovierungen, u. a. auch mit Umgestaltung zu einem „Elektrium“, befindet sie sich seit 2005 in dem heutigen Zustand. Hierbei konnten noch die alten Pläne des Erbauers aus dem Jahr 1798 zu Grunde gelegt werden.

Im 2. Weltkrieg musste eine der beiden Glocken zur Herstellung von Kanonenrohren abgeliefert werden. Nach einer großzügigen Spende der Eheleute Karl und Helene Fehr (heute Hof Holger Albrecht) konnte sie im Jahr 1950 ersetzt werden. Zur Erinnerung an alle ihrer im Krieg verlorenen vier Söhne ist auf dieser eingegossen: „ Karl Fehr und dessen Ehefrau Helene Fehr verloren in schwerer Zeit vier Söhne, diese Glocke soll läuten zur Ewigkeit.“

Auch an vereinzelte alte Gräber auf dem Kirchhof, die erst 1945/46 aufgelöst wurden, können sich ältere Wollröder noch entsinnen. Der Kirchhof als Friedhof wurde allerdings bereits um das Jahr 1840 stillgelegt.

Interessant dürfte auch sein, dass bereits im Jahr 1653 ein Pfarrhaus mit Backhaus erbaut wurde und der Pfarrer auf Kirchenland seinen Lebensunterhalt zum Teil als Landwirt verdienen musste. Der Abriss der Pfarrscheune mit Stall erfolgte in der Zeit von 1963-65. Heute stehen dort Garagen.

Seit dem Jahr 2004 muss die Kirchengemeinde alle Renovierungskosten für die Kirche sowie das Pfarrhaus in Eigenverantwortung tragen, nachdem die sog. „Baulastverpflichtung“ der politischen Gemeinde durch eine Rahmenvereinbarung zur Ablösung der Kirchenbaulasten durch eine einmalige Abstandszahlung abgelöst worden ist. Diese Gelder verblieben jedoch bei der Landeskirche.

Wir können heute stolz, glücklich und unseren Vorfahren dankbar für das Kleinod unserer Kirche sein. Wir haben die Aufgabe, es weiterhin zu erhalten. Wir sollten es aber auch nutzen und mit unserem Besuch Freude und Dank an unseren Schöpfer zum Ausdruck bringen.

(Emil Jung)

Wenn Sie diesem Link folgen, kommen Sie direkt zur Gedenkstätte Breitenau:

Gedenkstätte Breitenau

Im Moment finden leider keine Taizé-Andachten statt.

 

Hier geht´s zur Kilianskapelle:

Kilianskapelle

 

Einweihungsfeier der Kilianskapelle in Büchenwerra

„Ehre sei Gott in der Höhe! Und den Menschen sein Wohlgefallen!“

Nach gut einjähriger Bauzeit ist die Kilianskapelle fertiggestellt. Bis auf einige Details (bei der Außenanlage und der noch fehlenden Glocke), haben wir nun wieder, nach über jahrhundertelanger Zeit, eine Kirche – eine schöne Kapelle: Zur Ehre Gottes und für viele Menschen einen Ort der Ruhe und stillen Einkehr.

In schöner Landschaft zu sich finden, in Einklang mit der Natur sein Leben bedenken, Gott nahe sein, das möchte die Kilianskapelle den Menschen bieten, die sich einladen lassen.

Der Verein „Kilianskapelle Büchenwerra“ und das Kirchspiel Guxhagen-Ellenberg freuen sich über die gelungene Einweihung.

Nach hektischen zwei Monaten – der Termin zur Einweihung stand schon lange
fest – konnten wir mit vielen, vielen Besuchern aus nah und fern am Sonntag, dem 19. September 2010, die Widmung in einem feierlichen Festgottesdienst begehen. So begann um 14.00 Uhr mit dem Einzug der Beteiligten und den Utensilien für die Weihung, das festliche Geschehen. Die Gottesdienstkinder eröffneten die Feier mit einem schönen Lied „Alles muss klein beginnen“, zwei weitere Lieder der Kinder folgten später. Die Posaunen erschallten. Dann wurde der Altar geschmückt: mit einem roten Schal, Symbol des Heiligen Geistes, der Kerze, dem Licht des Lebens, den Blumen als Ausdruck der Schöpfung, dem Kreuz, Symbol des Glaubens an die Auferstehung , und der Bibel, dem Wort Gottes. Alles bekam seinen Platz und wurde durch Dekan Schulze gesegnet. Die Predigt hielt Frau Prälatin M. Natt. Sie hat mit ihren Worten unsere Herzen erreicht und die Seele erfreut. Der Kirchenchor und die Orgel gaben ihren Beitrag mit „Die Himmel rühmen“ von Beethoven. Zum Schluss erklangen die Posaunen mit dem Gemeindegesang weit ins Tal.

Daran schlossen sich Grußworte mit guten Wünschen an.

Der Nachmittag war ausgefüllt mit Begegnungen, und es fand ein gemeinsames Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen und belegten Brötchen statt.

Der Kapellenverein und das Kirchspiel danken herzlich.

An dieser Stelle danken wir allen Helfern für Aufbau, Abbau und Buffet, allen Spendern der Speisen und Getränke, allen Kuchenbäckerinnen, ebenso allen, die die zum Gelingen der Einweihungsfeierlichkeiten beitragen haben, sowie Ihnen, den vielen Besuchern. Es war sicher ein einmaliges Erlebnis für alle Teilnehmer. Das Wetter war uns wohlgesonnen, zwar mit viel Wind, aber glücklicherweise keinem Regen.

Alle sind eingeladen.

Die Tür ist nun offen, damit alle, die hierher kommen im besten Sinne zur Einkehr finden. Auch haben wir nun wieder ein Gotteshaus für Andachten, Taufen, Hochzeiten und auch mal einen Gottesdienst im größeren Rahmen, z. B. Himmelfahrt. Zudem sind aber auch manch andere kulturelle Veranstaltungen vorstellbar.

Gott segne diesen Ort.       (Hannelore Kilian)

Mitglieder und Freunde der Kilianskapelle bei Glockenguss dabei

Zu einer sehr informativen Fahrt nach Karlsruhe brachen am 25.4.2014 bei herrlichem Wetter 19 Freunde und Mitglieder des Vereins Kilianskapelle auf. Bei einer Pause wurde ein vom Vorstand organisiertes rustikales Frühstück eingenommen. Bei der Glockengießerei Bachert stand der Glockenguss für die Glocke der Kilianskapelle auf dem Programm, der traditionell aus religiösen Gründen immer an einem Freitag – dem Sterbetag Jesu -durchgeführt wird. Nach einem sehr freundlichen Empfang erläuterte Frau Bachert den Werdegang des Glockengusses von der Zusammensetzung des Materials bis hin zum Guss. Pfarrerin Sabine Tümmler sprach das Gebet:

„Dreieiniger Gott!

Heute ist der große Tag gekommen. Wir freuen uns, dass nun die Glocke für die Kilianskapelle gegossen wird. Es ist ein besonderer Moment und wir sind dankbar, dass wir durch das Engagement vieler Unterstützer gemeinsam dieses Ziel erreichen konnten. Möge der Glockenguss gelingen. Segne die Gießer bei ihrer Arbeit. Und möge schließlich das Geläut unserer Glocke zur Freude und zum Segen der Menschen in Büchenwerra über der Kilianskapelle erschallen: dass sie uns Einheimische, aber auch die vielen Wanderer und Radler am Fuldaufer zum Gebet, zur Stille und zur Einkehr rufen kann, damit Glaube, Hoffnung und Liebe in unserem Leben wachsen und reifen können. Lass die Glocke zur Hoffnung, zum Trost, zur Mahnung, zum Frieden erklingen und Dir zur Ehre dienen! Amen.“

Der Glockenguss, eine alte Tradition, die deutschlandweit nur noch von einigen wenigen Firmen durchgeführt wird, beginnt mit dem Spruch: „Im Namen Gottes, Metall“, dann verschwindet rot glühendes und brodelndes Erz in der Glockenform. Das Material besteht aus 78 Prozent Kupfer und 22 Prozent Zinn. Bei dem Guss muss absolute Ruhe herrschen.

Nach ungefähr 1 Woche steht fest, ob der Guss auch vom Klang her gelungen ist. Die Inschrift auf der Glocke lautet: „Dem Dorf eine Seele geben“. Es ist vorgesehen, dass die Glocke feierlich in Büchenwerra aufgenommen und mit einem Festgottesdienst am 20.07.2014 geweiht wird. Nach diesem sehr abwechslungsreichen und lehrreichen Tag trat die Gruppe gegen Nachmittag die Heimreise an.

Gedanken nach der Glockenwidmung in Büchenwerra

Glockenweihe oder die Widmung einer Glocke – in allen Kulturen und fast allen Religionen spielen Glocken eine wichtige Rolle. Die ersten Glocken läuteten als Warnung oder zur Abwehr von Unheil. In unseren Kirchen soll eine Glocke die Menschen rufen, die Zeit ansagen, insbesondere die Zeit zu Gottesdienst und Gebet.

Glocken sind Instrumente mit besonderem Klang und besonderem Geist. Es ist wichtig immer wieder den Glockenklang bewusst wahrzunehmen. Insbesondere in unserer heute oft lauten und hektischen Welt. Sich unterbrechen lassen durch den Klang, anhalten und sich einladen lassen, zu kommen, zu schweigen, auf Gott zu hören und neue Kräfte zu sammeln.

Die Glockenweihe in Büchenwerra fand am 09. November 2014 statt, an einem ganz besonderen Datum. Im Gedenken an die verschiedenen Ereignisse unserer Geschichte wird uns deutlich: Frieden und Freiheit sind große Geschenke, die wir bewahren sollten. Sie stehen schnell auf dem Spiel und wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Deutschland und unserer Welt. Wir sollten mutig und klar für das Gute eintreten. Wenn die Glocken in unseren Kirchengemeinden zum Gebet und zum Gottesdienst rufen, dann rufen sie uns auch auf für den Frieden, die Freiheit und damit auch für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe einzutreten. Glocken sind oft als Material für Bomben und Kanonen eingeschmolzen worden! Umso mehr mahnen sie uns heute mit ihrem Klang, sich allem Hass und aller zerstörenden Gewalt entgegenzustellen! Sie erinnern, dass das Vertrauen auf die Gnade Gottes leben lässt und schärft uns ein, das Heil nicht von Menschen, sondern von Gott zu erwarten! Glocken begleiten in den Wechselfällen des Lebens! Sie begleiten fröhliche und traurige, alltägliche und besondere Anlässe. Auch bei uns ist das so. Ob in Guxhagen und Ellenberg oder Wollrode und Grebenau. Und jetzt erklingt auch über Büchenwerra eine Glocke, wenn ein Gottesdienst oder eine Andacht stattfindet oder wenn hier eine Taufe, eine Trauung oder eine Hochzeit gefeiert wird. Oder bei einer Beerdigung auf dem nahegelegenen Friedhof.

So werden uns unsere Guxhagener Glocken begleiten in den Zeiten der Trauer wie an Tagen der Freude: sie geben unserem Schmerz ihre Stimmen und sie jubeln mit unserem Glück! Mögen die 11 Glocken im Gesamtverband Guxhagen friedliche und segensreiche Zeiten einläuten. Mögen sie nicht Alarm schlagen müssen, sondern in Haus und Hof, in Familien und Kinderzimmern davon erzählen, dass wir unter Gottes Segen leben dürfen und uns einladen zu Andacht und Gebet.

Kilianskapelle Büchenwerra  

Am 13. Oktober 2015 besuchten der Bischof Dr. Martin Hein mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau, Dekan Norbert Mecke, den Gemeindepfarrern Frithjof Tümmler, Uwe Krause und Tobias Heiner die Kilianskapelle. Die Frage des Bischofs: „Was geschieht in der Kapelle? Werden Gottesdienste gehalten oder Kulturelles angeboten?“ traf den Punkt.

Hatten wir, eine kleine Gruppe engagierter Bürger aus Büchenwerra und Umgebung, doch anfänglich über all dem geschäftigen Tun mit Bauplanung, Architekten, Bauunternehmern, Handwerkern und vor allem Spendensammeln ganz vergessen, dass wir keine Kirche bauten, in der jeden Sonntag Gottesdienst gehalten wurde und automatisch andere kirchliche Veranstaltungen stattfanden. Wir, die Mitglieder des in 2005 gegründeten Vereins „Kilianskapelle Büchenwerra“, mussten uns nun nach Fertigstellung und Einweihung in 2010, Gedanken um die sinnvolle Nutzung der Kapelle machen, d.h. um Sinngebung selbst bemühen.

Die Idee, für den Sommer Kulturelles anzubieten, war leichter gedacht als getan. Wie oft? Jeden Sonntag im Sommer? Das wird zu viel! Das läuft sich tot! Wer will denn jeden Sonntag zur Kapelle kommen? Und was soll denn da jeden Sonntag geboten werden? So viele Leute, die da umsonst etwas darbieten wollen, gibt es gar nicht! Wenn die einmal da waren, reicht es ihnen und sie kommen nicht noch einmal wieder! Und dann? Dauernd Neue finden? Außerdem: die viele Schlepperei von Bänken und Stühlen und das jeden Sonntag, wer soll das denn alles machen?

Es war ein Sprung ins kalte Wasser, als wir es dennoch wagten, jeden Sonntag im Sommer um 17:00 Uhr eine kleine kulturelle Veranstaltung anzubieten. Wie so oft vorher beim mühsamen Spendenbetteln und Bauen sagten wir uns immer wieder: „Wir können nur gewinnen: Klappt es, ist es eine wunderbare Sache, klappt es nicht, so bleibt es wie es ist!“

Und wir haben gewonnen! Jeden Sommer kamen bisher ca. 1.000 Besucher. Angebote von Menschen, die etwas vortragen können und wollen, nehmen eher zu als ab.

Genauso unerfahren wie wir das Sommerprogramm begannen, stolperten wir in das Unterfangen, nun auch noch jeden Sonntag nach dem Vortrag für Essen und Trinken zu sorgen. Wie soll denn das gehen? Man weiß doch gar nicht wie viele kommen, wie das Wetter wird, was sonst noch alles los ist in den Dörfern!

Aber es geht und es geht sogar gut. So viel guter Wille und Hilfe von vielen Freiwilligen nicht nur aus Büchenwerra, sondern auch aus Guxhagen, dem Wochenendgebiet, aus Ellenberg und sogar Körle die Kuchen backen, Imbiss bereiten und helfen Stühle, Tische, Bänke zu schleppen, die sich auch bei Regen, Kälte und Sturm nicht abhalten lassen, der Kapelle ihre Aufwartung zu machen, grenzt schon an ein Wunder! Aber nach dem Sommer? Auch der Gedanke, ab Herbst bis ins Frühjahr hinein einmal monatlich eine Taize-Andacht anzubieten, zeugt wieder Unkenrufe.

Wie soll denn das gehen? Die Kapelle ist doch gar nicht beheizbar! Im Dunkeln herumtappen, da bricht man sich doch nur die Haxen und außerdem ist die Kapelle viel zu klein! Wenn ein paar mehr kommen, wo sollen die denn hin?

Aber siehe da, es geht und sogar wunderbar! Warm, wohlig, bei Kerzenschein lässt es sich ein harter Kern nicht nehmen, regelmäßig die Taizè-Gemeinschaft zu suchen. Auch ein Ansturm von 30 Besuchern hat in der Kapelle Platz gefunden. Also hat sich trotz vieler Fragen, Probleme und Schwierigkeiten alles positiv entwickelt und wir können sagen: „wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“

Den Schlusspunkt des Kapellenbaues bildet die Anbringung einer Glocke. Ihr Werdegang legt sich gleich einem Spiegelbild über den der Kapelle.

Dauerte es doch immerhin 9 Monate bis sie nach ihrer Bestellung endlich in Form gegossen wurde. Durch beherztes Handeln zweier Büchenwerrer Bürger wurde sie ins Dorf heimgeholt; musste aber ein halbes Jahr in dunkler sicherer Obhut gehalten werden, ehe sie -ans Licht geholt- in luftiger Höhe ihren Platz fand und eingeweiht wurde. Niemand ahnte, dass es wiederum ein halbes Jahr dauern sollte bis die Glocke endlich ihrer Bestimmung zufolge mit ihrem Geläut den Tag der Menschen in Büchenwerra begleitet.

(Für die Kilianskapellenverein Bärbel Peter)

Radwegekirchen – Rastplätze für die Seele

  

Eine Vielzahl von Kapellen, Kirchen und Klöstern säumen das ständig länger werdende Radfahrwegenetz, auf dem immer mehr Menschen unterwegs sind, um mit dem Rad ihre Ausflüge, Reisen und Urlaube zu gestalten. Dieser Entwicklung entsprechend, hat die Evangelische Kirche Deutschland bereits in 2009 das Projekt „Radwegekirchen“ eingeführt. Sie sind ein Angebot vor allem an radfahrende Passanten zur Rast, Einkehr und Stille sowie nicht zuletzt auch zum Kennenlernen sehenswerter Kirchengebäude.

Die Nähe zum vielbefahrenen Radfahrweg (R 1) entlang der Fulda, frei zugängliche Eingangstore und einladende Innenräume machten es möglich, dass nunmehr auch die Kilianskapelle in Büchenwerra und die Klosterkirche in Guxhagen-Breitenau offizielle Radwegekirchen geworden sind. Während die Klosteranlage wohl insbesondere wegen ihrer historischen und kulturellen Bedeutung und der Gedenkstätte aufgesucht wird, lädt die direkt am Wege stehende Kilianskapelle eher als kirchliches Kleinod in modernster Architektur zum Besuch ein, die sie schon beim ersten Anblick als eine in ländlichen Regionen selten vorkommende junge Kapelle ausweist.

Wie auch immer – beide Kirchengebäude tragen fortan sichtbar das auf Radwegekirchen hinweisende Signet: Ein in Glas gefasstes leuchtend grünes Bild mit symbolhaft dargestelltem Radfahrer, Weg und Kirche.

Eingebettet in zwei würdige Veranstaltungen wurde diese offizielle Kenn- und Auszeichnung jeweils von der in der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck zuständigen Fachreferentin für sogenannte Offene Kirchen, Pfarrerin Nina Wetekam, überbracht:

In Büchenwerra am 28. Juni 2015 beim sehr gut besuchten und großartig dargebotenen Sommerkonzert des Jesberger Wohnzimmerchores im Beisein des Dekans unseres Kirchenkreises, Norbert Mecke, und in Guxhagen-Breitenau am 26. Juli 2015 im Rahmen des Kirchenfestes der Guxhagener Kirchengemeinden. So mögen beide neuen Radwegekirchen stets ein Ausdruck der kirchlichen Gastfreundschaft sein sowie dem Leib und der Seele zum „Auftanken“ dienen.

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Diakoniestation Fulda-Eder.