Gemeinde mit Perspektive – oder so geht es weiter

Die Gemeinde aus ungewohnter Perspektive

Es geht hier nicht um Drohnenaufnahmen unseres Gemeindegebietes, sondern um die zukünftige pfarramtliche Versorgung der Gemeinde. Denn anlässlich des Weggangs von Pfarrehepaar Mantey haben auch wir als Familie Schümers uns Gedanken gemacht, wie der eigene Weg weiter gehen soll.

Sollten wir nach 18 Jahren (!) in Landefeld bleiben wie bisher, nur mit einem neuen Kollegen / einer Kollegin in Spangenberg? Würde dann die Zusammenarbeit so intensiv und freundschaftlich, wie sie in den letzten 10 Jahren war? Und bliebe die innere positive Spannung weiterhin erhalten, um gute Gemeindearbeit zu tun?

Oder sollten wir zeitnah doch mal einen Wechsel wagen in eine andere Region und eine andere Gemeinde, um so nun wieder eine neue Herausforderung anzugehen?

Nach längeren Überlegungen in der Familie und dann auch im Kirchenvorstand ist die Entscheidung auf den goldenen Mittelweg gefallen. Denn wir wechseln im Frühjahr 2022 nach Spangenberg, bleiben aber unserer guten und reizvollen Gemeinde mit all‘ ihren Besonderheiten treu, zu denen die KiTa und der Jugenddiakon, die Milden Stiftungen mit Händewerk und Katharinenhilfe, die Verbindung zur Stiftung Himmelsfels, aber auch die guten Formen der Zusammenarbeit in den Dörfern und der Stadt und vieles mehr gehören. Durch diesen Wechsel werden wir die Gemeinde

neu aus der Perspektive des

„Stadtpfarramtes“ wahrnehmen und behalten die Verbindung zur Estlandarbeit und  bei Michael die Arbeit als stellvertretender Dekan und im Kirchenkreisvorstand bei.

Zudem wissen wir auch das Landetal dann auch in guten Händen, weil zum 1. Mai 2022 Stefanie Rudolf dort ihren Dienst antritt. Vielen ist sie schon bekannt, weil sie bis September 2019 als Vikarin im Landetal wohnte und wirkte. Sie wird dann zusammen mit ihrem Mann Dominik und dem in 2021 geborenen Sohn Theodor das Landefelder Pfarrhaus beziehen.

Die genauere Verteilung der einzelnen Arbeitsgebiete wird ab Mai erfolgen. Getreu unserem Gemeindemotto „Gottes bunter Garten. Gemeinsam im Glauben wachsen“ werden wir dann gemeinsam sehen, wo und wie wir das Leben im Gottesgarten der Gemeinde unterstützen, stärken und weiterentwickeln können.