Sanierung Stadtkirche

Kurz bevor die Stadtkirche für die Sanierung des Innenanstrichs vollständig eingerüstet wird, konnte sich die Gemeinde über den Stand der Baumaßnahme informieren). Ca. 50 Besucher nahmen die kurzfristig mögliche Einladung wahr. Über das Gestaltungskonzept berichtete der Kirchenvorstand das folgende:

 

Der Sandsteinfußboden ist vollständig verlegt. Die Treppenstufen sind jetzt durchgängig im Mittel- und südlichen Seitenschiff verlegt. Im Kirchenschiff wird unter der Südempore eine Sakristei eingebaut, in der sich neben der gesamten technischen Anlage auch eine Gästetoilette befinden wird. Das bislang verschlossene Nordportal wird als barrierefreier Zugang geöffnet, die Fläche vor dem Portal mit Bänken als kleiner Platz gestaltet.

Das Farbkonzept wird sich an der bisherigen Gestaltung der Wandflächen orientieren, aber wesentlich heller ausgeführt. Die Holzeinbauten der Empore und die Bänke werden dazu passend farblich zurückhaltend gestaltet. Das Hohelied der Liebe 1. Kor 13, das die Wände des Altarraums schmückte, wird konserviert, dokumentiert und anschließend durch den erforderlichen Kalkanstrich abgedeckt. Die Sitzbänke sind alle umgebaut und werden derzeit in der Kulturhalle vorgestrichen. Sie werden frei beweglich aufgestellt werden können. Stühle sind in der Kirche keine mehr vorgesehen, im Altarraum stehen zukünftig ebenfalls (kürzere) Sitzbänke.

Für die „Prinzipalstücke“ Altar, Kreuz und Kanzel läuft derzeit der Abstimmungsprozess zwischen Landesdenkmalschutz, Landeskirchenamt und uns. Die Gestaltung dieser Stücke wird eine gestalterische „Handschrift“ tragen und den gotischen Raum berücksichtigen. Der Altar wird dort wieder stehen, wo der vorherige stand. Der Kirchenvorstand hat abgewogen, ob die Kanzel Ende des 19. Jhds. erhalten bleiben soll oder wir die Sichtbarkeit auf den Altar auch vom nördlichen Seitenschiff ermöglichen. Letzteres hat den Ausschlag gegeben und so wird auch die Kanzel neu gestaltet. Dies ermöglicht auch eine einheitliche Gestaltung aller Prinzipalstücke.

Die Pietá wird zukünftig im nördlichen Seitenschiff im Bereich einer neu eingerichteten Andachtsecke für Pilger und Besucher aufgestellt. Hier wird man zukünftig auch Kerzen zum Gebet entzünden und Fürbitten in ein Gebetsbuch schreiben können.

Die Heizung ist eingebaut, mit dezentralen Heizstationen in der ganzen Kirche wird zukünftig auch der Altarraum beheizt, aber eine Verschmutzung der Kirche durch aufgewirbelte Heizungsluft vermieden.

 

Derzeit warten wir noch auf die abschließende Maßnahmegenehmigung der Landeskirche und die Zusage des Kirchenkreisvorstands für einen Teil der Baumaßnahme (lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor). Bis Oktober 2020 nehmen wir noch keine Anfragen für Trauungen an, da der genaue Zeitpunkt der Wiedereinweihung noch nicht feststeht. VM

11.000 Euro haben wir schon  – aber für die Lautsprecheranlage brauchen wir weiterhin noch Ihre Hilfe. Das Geld müssen wir als Kirchengemeinde aufbringen und sind deswegen auf ihre Spenden angewiesen: Bitte unterstützen Sie uns hierbei mit Ihrer Spende auf das Konto des Förderkreises St. Johannes Spangenberg DE 37 5206 3369 0000 0111 00, VR-Bank Spangenberg Morschen. Wir danken allen Spendern von Herzen und freuen uns über jeden Betrag! Für Rückfragen rufen Sie mich gerne an: V. Mantey VM